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Game: | Squad Leader |
| HFC Report # | SQL 01 | |
| Scenario: | taktisches Trainings-SzenarioAlpha 3 (TTTA3) | |
| Game Type: | FTF | |
| Player #1 (Soviets): | Andreas Ludwig (HFC), AREA ID# AL008 | |
| Player #2 (Germans): | Denny Koch (HFC), AREA ID# DK003 | |
| Reporter: | Andreas Ludwig (HFC) | |
| Game End: | 31. August 2002 | |
| AREA rated: | Yes | |
"Unsere
Einheiten, etwa 17 Squads, befanden sich auf dem Vormarsch durch
unwegsames Gelände, um einen Stellungswechsel direkt an der
Front vorzubereiten. Wir wußten durch unsere Späher,
daß sich eine schwerbewaffnete deutsche Abteilung - wie
sich später herausstellte, unter der Führung von D.
Koch - in diesem Gebiet befand und bereits in schnellem Tempo
in unsere Richtung vorrückte. Da es eindeutig im Interesse
der deutschen Truppen lag, unsere Jungs abzufangen, befahl ich
die Aufteilung der Soldaten. Ich führte etwa die Hälfte
der Infanterieeinheiten an der äußersten östlichen
Ecke eines Gebietes entlang, welches von einem Wald und einem
blühenden Weizenfeld geschützt war und befahl dem Rest
der Truppe mit allen verfügbaren schweren Waffen in westlicher
Richtung durch das Weizenfeld hindurch - unter Ausnutzung dieser
Deckung - vorzurücken, um drei MG Nester in Stellung zu bringen.
Es gelang auch einen entsprechenden Weg zurückzulegen, aber
dann hörten wir bereits, wie MG Feuer eröffnet wurde...
Es stellte sich heraus, daß eine Gruppe, die das MMG mit
sich führte und eigentlich die stärkste Stellung bilden
sollte, sich unvorsichtigerweise am äußersten Rande
des Weizenfeldes bewegte, anstatt die Deckung besser auszunutzen.
Man meldete mir später, daß dieses Risiko hätte
eingegangen werden müssen, da die Deutschen bereits zu weit
in offenes Gelände vorgedrungen waren. Die bloße Tatsache,
daß der Anführer dieser Truppe sein unqualifiziertes
Verhalten mit einigen seiner Leute mit dem Leben bezahlte, bewahrte
ihn vor dem Kriegsgericht.
Fakt war, ein in Stellung gegangenes deutsches schweres MG beharkte
das gesamte Weizenfeld mit schwerem Feuersalven, einfach auf die
Bewegung hin, die sich in diesem abzeichnete. Obwohl das Weizenfeld
die Durchschlagskraft der MG Salven etwas abschwächte, führte
es dazu, daß ein Teil der Truppe fiel und die anderen schwer
verwundet waren, woraufhin die restlichen Soldaten die Nerven
verloren und das MMG verließen, um schreiend auf die feindliche
MG Stellung zuzurennen. Durch die Ablenkung der Deutschen gelang
es Kamerad Cohenov seine Leute (3 Squads) in Sicherheit zu bringen
und ich sah aus meiner Stellung, daß ihm noch drei Squads
in einem Abstand von etwa 150 m folgten, unter Ausnutzung jeglicher
Deckung.
Der Kampf an der westlichen Seite nahm immer schärfere Züge
an und beide Teile schenkten sich nichts. Eine deutsche Einheit
schaffte es, ihr MMG noch weiter vorzuschieben, um gemeinsam mit
dem schweren MG die russischen Einheiten in die Zange zu nehmen.
Unter dem Feuerschutz von einigen leichten MG's wurde von unseren
Soldaten ein Haus erobert, welches vorher von deutschen Soldaten
als Hinterhalt benutzt worden war. Dort brachten diese sofort
die verwaisten leichten MG's wieder in Anschlag und nahmen nun
von der anderen Seite die deutschen Stellung unter massives Feuer.
Ein in einem Waldstück aufgebautes leichtes MG fiel auf unserer
Seite aus und konnte auch nicht wieder in Gang gebracht werden.
Ich sah die fanatisierten russischen Soldaten mit Todesverachtung
weiter auf die schwerste MG Stellung der Deutschen zurennen und
mir war klar, daß dies nicht gut ausgehen konnte. Sie noch
irgendwie wieder unter Kontrolle zu bringen war nicht möglich,
da der Kampflärm auch jede Kommunikation unterband. Ich sah
noch, wie die Deutschen mit schreckverzerrten Gesichtern gerade
noch eine neue Munitionskette einlegen konnten, bevor das schwere
Gerät umschwenkte und unsere russischen Helden geradezu zerfetzte
- die Wirkung dieser schweren MG's ist auf solch geringe Entfernung
katastrophal. Glücklicherweise hatte diese Ablenkung der
deutschen MG-Stellung wenigstens zur Folge, daß ihre Flanke
völlig ungeschützt war und neu einsetzendes Feuer von
unserer Seite führte denn auch zu schweren Verlusten auf
Seiten des Feindes.
Nach etwa einer Viertelstunde war alles vorbei und neben einigen
leichten Verwundeten, sowie dem Verlust eines LMGs waren auf unserer
Seite keine größeren Schäden zu beklagen. Wir
hatten die gesamte deutsche Einheit vernichtet und sahen eine
Gruppe deutscher Verwundeter, die sich in ein Waldgebiet zurückgezogen
hatten, während unsere Einheiten ihren Vormarsch wieder aufnehmen
konnten. Koch hatte, soweit ich das beurteilen kann, keinerlei
Kontakt mehr zu seinen Einheiten und verschanzte sich ebenfalls
in einem Waldgebiet. Da wir nicht wußten, ob noch deutsche
Reserveeinheiten vorhanden waren, verzichteten wir auf die Erbeutung
der Waffen und entfernten uns aus dem Gebiet."
HFC
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