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Game: | Totaler Krieg! |
| HFC Report # | TK03 | |
| Scenario: | Standard Campaign Game | |
| Game Type: | FTF | |
| Player #1 (Axis): | Andreas Ludwig (HFC), AREA ID# AL008 | |
| Player #2 (Allies): | Denny Koch (HFC), AREA ID# DK003 | |
| Reporter: | Denny Koch (HFC) | |
| Game Start: | 26. Februar 2006 | |
| Game End: | 19. März 2006 | |
| Game Length: | 26 Stunden | |
| Gewinner: | Denny Koch (HFC), DK003 | |
| AREA rated: | yes | |
Optional
Rules Set:
Card
Hand: frei
keine weiteren optionalen Regeln
August/September
1939
Seasonal Phase:
Autumn
Seasonal Victory Point Check: 0 = Allied Crusade 1
Axis
Turn
Hitler
offenbart seine finsteren Pläne: Ultimatum! Case White.
Hitler erklärt Belgien und Holland den Krieg - zwei Verbündeten
des Vereinigten britischen Königreichs! Hastig senden die
Benelux-Länder ihre schwachen Kräfte nach Antwerpen
und in die Wälder um Bastogne. Zum Glück gelingt es
ihnen, beide Verteidigungsstellungen durch Mobilisierungen zu
stärken. Die deutschen Truppen lassen sich davon nicht beirren
und überschreiten die holländische Grenze nördlich
des Ruhrgebiets mit zwei Armeen. Durch diese Grenzverletzung
endet der Friedensvertrag zwischen Großbritannien und Deutschland
-
Churchill erklärt den Deutschen offiziell den Krieg, nachdem
man sich zuvor bei der Einverleibung Österreichs und der
Tschecheslowakei ruhig verhalten hatte. Doch dieser Akt der Aggression,
der auch einen der wichtigsten britischen Verbündeten direkt
bedroht - Frankreich - geht eindeutig zu weit, um toleriert zu
werden!
Bevor die Westmächte die Gelegenheit bekommen, irgendetwas zu tun, erfolgt ein deutscher Blitzangriff auf Antwerpen, der dank eines überlegenen Kräfteverhältnisses von 6:1 zur totalen Vernichtung der in Antwerpen stationierten Heimatverteidigung führt. Die Deutschen bezahlen diesen Angriff lediglich mit einem kleinen Teil ihrer Panzerverbände. Gleichzeitig greifen weitere Verbände Bastogne an, wo ebenfalls eine Überlegenheit von 6:1 zur Vernichtung der belgischen Einheiten führt. Auch hier bezahlen die Deutschen ihren Angriff mit einer Panzereinheit. Es gelang ihnen durch diesen blitzartigen Überfall zwar Belgien-Holland im Handstreich zu nehmen, allerdings zum Preis beider beteiligter Panzereinheiten. Der Führer grummelt in seinem Hauptquartier, daß es etwas gierig war, beide Panzer mit in den Krieg zu nehmen, zumal das Kräfteverhältnis auch ohne sie vollkommen ausreichend gewesen wäre gegen diese äußerst schwachen Belgier. Zu allem Überfluß gelingt es Deutschland nicht, das Land in diesem Herbst komplett zu erobern, da es aufgrund von Geländeunwegsamkeiten nicht gelang, Einheiten nach Rotterdam abzustellen, um die letzte Stadt zu besetzen. Auch die Panzer würden bei weiteren Angriffen, möglicherweise auf Frankreich, schmerzhaft fehlen. Durch die Nicht-Einnahme des Hafens von Rotterdam ist zudem eine Gefahr im Rücken der deutschen Einheiten in Antwerpen und den Ardennen geblieben, so daß der Führer die verantwortlichen Offiziere dieses ersten Blitzangriffes in äußerst übellauniger Stimmung in sein Hauptquartier zitiert.
Western
Allied Turn
Winston
Churchill betont noch einmal, daß fortan Krieg zwischen
dem britischen Empire und Deutschland besteht. Er versucht, dies
auch seinen Ministern verständlich zu machen und ruft sie
zu einer Sitzung im Parlament zusammen: Coalition. Das
Parlament sieht momentan allerdings keinen Handlungsbedarf und
ist der Meinung, man sollte nichts überstürzen. Conflicting
Plans - No Result.
Zumindest die Hilferufe der Holländer bleiben nicht ungehört und so kann Churchill durchsetzen, eine britische Infanterie-Einheit über die Nordsee nach Rotterdam zu senden, um dadurch den Deutschen zu zwingen, sich um diese Bedrohung im Hinterland zu kümmern - und ihm damit einen weiteren Tempoverlust zu bescheren. Auch auf das Risiko hin, daß diese britische Einheit möglicherweise vernichtet wird, so ist der Effekt, daß stärkere deutsche Einheiten auf ihrem Weg nach Westen kehrt machen müssen, um sie zu beseitigen, diesen Preis wert.
In Paris rüsten derweil die Franzosen auf und verstärken ihre dort stationierte Armee, während das französische Hauptquartier sich südwestlich von Paris einrichtet.
Zwar hat der Deutsche nicht, wie insgeheim erwartet, den westlichen Teil Polens an sich gerissen, sondern sich darauf beschränkt, sich mit seinen westlichen Nachbarn anzulegen, aber das hindert Stalin nicht daran, sich den östlichen Teil von Polen zu schnappen. So wäre man gewappnet, wenn Deutschland es sich eines Tages anders überlegen sollte und gegen seinen östlichen Nachbarn vorzugehen gedachte. Mit einer Kampfstärke von 15 und der Beteiligung von 2 Panzer-Corps zeigt Rußland, daß man es in Polen durchaus ernst meint und schafft es, die Ostregion des Landes dauerhaft zu einem Teil der Sowjetunion zu erklären. Es erfolgt nur leichter Widerstand, der Rußland zwei Einheiten kostet - ein geringer Preis für so wertvolles Land.
Delay
Die
deutsche Produktion scheint noch nicht richtig angelaufen zu sein,
denn die deutschen Fallschirmjäger und U-Boote werden erst
in 6 langen Turns erscheinen. Für die Festung Paris ist der
Winter 1939 anvisiert; man hofft, Deutschland so lange hinhalten
zu können.
September-October
1939
Weather: Mud
Obwohl das Wetter nicht gerade günstig ist, greifen die gesammelten Verbände aus Antwerpen und Bastogne vereint die schwachen französischen Grenztruppen an. Der Kampf führt zu leichten Verlusten auf französischer Seite, das verbliebene französische Corps flieht über die Seine. Die deutschen Truppen nehmen die Verfolgung auf und überschreiten die französische Grenze, wo die 8. und 4. Armee sich in Lille positionieren.
Churchill versucht erneut, das Parlament zu überzeugen, und schafft es, alle Beteiligten an den Allied Conference Table zu bringen. Doch hier kommt man erneut zu keiner Einigung; Conflicting Plans - No Result. In Frankreich hat die vertriebene Grenzeinheit mittlerweile Paris erreicht und gesellt sich dort zur Hauptstadtverteidigung. Aufgrund der politischen Uneinigkeit entsenden die Briten keine Truppen nach Frankreich; die Einheiten in Rotterdam sind das einzige Zugeständnis, das Churchill seinen Ministern abringen konnte.
November-December
1939
Seasonal Phase: Winter
Weather: Snow
Seasonal Victory Point Check:1 (Antwerpen) = Allied Crusade
0
Im dichten Schneetreiben erfolgt ein vom HQ gestützter Angriff auf Rotterdam, der immerhin noch mit einer recht deutlichen Überlegenheit von 5:1 geschieht. Das Ergebnis kostet den Führer einen Teil der 14. Armee, die zurück an die Heimat gerufen wird und dort neu mit großer Verzögerung aufgebaut werden muß (Delay Box). Dennoch hat er sein Ziel erreicht und Rotterdam endlich geleert; der Verlust von zwei Einheiten-Steps war jedoch relativ teuer, genauso wie der damit verbundene Zeitverlust, denn es konnte dadurch kein Angriff in Frankreich erfolgen.
Hastig besetzen die deutschen Truppen den Hafen von Rotterdam. Dadurch, daß nun Belgien-Holland endgültig besetzt und es damit kein freies westlich-alliiertes Land mehr ist, können die Deutschen Nachschub heranbringen - 2 Panzer-Corps und 6 Infantrie-Corps werden in Wien, Königsberg, dem Ruhrgebiet und Frankfurt stationiert.
Delay
Die
deutsche Produktion scheint anzulaufen; die deutschen Delay-Rolls
liegen zwischen 1 und 3. Die Royal Air Force leidet an Produktionsschwierigkeiten,
so daß mit britischen Fightern erst Ende nächsten Sommers
zu rechnen ist (6).
January-February
1940
Weather:
Snow
In Wien stellt sich die 3. Armee in voller Stärke zusammen. Trotz des Schnees geht der Vormarsch in Frankreich weiter und massive deutsche Verbände reihen sich im Osten Frankreichs auf: So stehen die 18. und 17. Armeen in voller Stärke in Calais, sowie die 8. und 4. deutsche Armee in Lille. Zudem werden sie von einem Hauptquartier in Antwerpen unterstützt. Alle französischen Verteidiger haben sich in einen Ring in geringer Entfernung um Paris zurückgezogen.
Auch im tiefsten Winter bleibt Frankreich nicht vor deutschen Angriffen verschont; nun erfolgt der lange geplante Angriff auf Amiens mit einer unglaublichen Überlegenheit von 24 Angriffsfaktoren auf deutscher Seite gegen 2 Verteidigungsfaktoren auf französischer. Ein solcher Schlag vernichtet die dort stationierten Kräfte total, so daß die Deutschen sich danach in der Lage sehen, aus Calais nach Amiens vorzurücken und damit direkt vor den Toren von Paris landen. Das Hauptquartier (Nord, 3 Steps) aus Antwerpen folgt den Armeen und stationiert sich in Calais, während weitere Kräfte aus Deutschland nach Belgien und Frankreich nachrücken. Auch am Ende der deutschen Winteroffensive werden wieder neue Kräfte produziert, dieses Mal in Königsberg, Wien und im Ruhrgebiet.
March-April
1940
Seasonal Phase:
Spring
Seasonal Victory Point Check: 1 (Antwerpen) = Allies Crusade
0
Die Deutschen kümmern sich jedoch, trotz ihrer Kriegserklärung, nicht um die neue Unruhezone im Osten, sondern fahren konzentriert mit ihren Plänen im Westen fort. In Antwerpen finden zwei Panzer-Armeen zu ihrer vollen Stärke, genauso wie die 10. Infanterie-Armee im Ruhrgebiet. Mit den stärksten Einheiten der deutschen Armee umkreist man nun Paris und bedroht sogar direkt das dahinter stationierte Hauptquartier, da ein Durchbruch an der französischen Atlantikküste gelungen ist. Gleichzeitig schieben sich weitere massive Verbände aus Deutschland nach Antwerpen vor.
Der erste Blitzangriff erfolgt aus Caen und Le Havre gegen das französische Hauptquartier in Le Mans. Dieser Angriff kostet die deutsche 2. Panzer-Armee einen Step, jedoch wird das französische Hauptquartier vollkommen eliminiert, so daß in einem schnellen Vorstoß nun ganz Paris umzingelt werden kann. Es befinden sich nach wie vor keine Briten auf dem französischen Festland, deswegen ist Deutschland schneller als gewöhnlich vorangekommen. Die Briten haben nach schmerzlichen Erfahrungen in der Vergangenheit darauf verzichtet, ihre wertvollen Einheiten in Frankreich zu verheizen, ganz einfach deshalb, weil sie lediglich den deutschen Sieg über den Verbündeten etwas länger hinausgezögert hätten, gegen die unglaublich massiven Armeen aber längerfristig keine Chance gehabt hätten. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, in diesem Fall alle britischen Kräfte über Dünkirchen zu evakuieren, aber wenn der Feind zu stark war, würde keine britische Einheit die blitzartige Überrollung überleben - und die britische Insel wäre quasi entleert und bereit, überfallen zu werden. Deswegen nehmen die Briten dieses Mal eine schnellere Eroberung von Paris in Kauf zum Preis dafür, daß sie - von Rotterdam einmal abgesehen - keine Einheiten verlieren, denn die britischen Fabriken und Rekrutierungsstellen arbeiten ausgesprochen langsam und das zu schützende Empire ist groß.
Die Deutschen lassen einen weiteren Angriff folgen, dieses Mal gegen Paris direkt. Das Kräfteverhältnis beläuft sich hier auf 3:1 und es wird die französische Armee in Paris vernichtet, während die Festung weiter standhält. Auch nach dem Ende aller Kämpfe bleibt der Deutsche nicht untätig; ohne Pause rückt er mit allen Einheiten weiter in Richtung Frankreich, auch, weil die Generäle vor der Stadt dem Führer zutragen, daß sie Paris "als harte Nuß" empfinden.
Delay
Das französische Hauptquartier scheint nachhaltig demoralisiert zu sein, denn es ist absehbar, daß es erst in 6 Turns wieder zur Verfügung stehen wird - mit Sicherheit zu spät....
April-May
1940
Weather:
Mud
Aufgrund der neuen Grenzverläufe im Osten beschließt Königsberg, seine dortigen Kräfte zu verstärken und baut seine dort stationierten Armeen auf. Bewegung, insbesondere an der Westfront, erfolgt in diesem Frühling keine, da aufgrund eines sehr schlammigen Wetters alle Kräfte miteinander verzahnt sind. Dennoch verzichtet der Führer nicht auf Kampf. Die 7. Armee, ein Armor-Corps und das HQ Nord greifen ein französisches Corps östlich von Orleans an, was die Deutschen zwar eine Panzer-Einheit kostet, die Franzosen jedoch das Leben. Die siegreichen Deutschen überqueren die Seine und ziehen den Ring um Paris nun auch von Süden her zu.
In Gibraltar wird die dortige Festung durch das neu hinzugekommene Corps verstärkt; in England reist ein Corps aus London nach Manchester, um von dort aus über den Atlantik und ins Mittelmeer verschifft zu werden.
May-June
1940
Seasonal Phase:
Summer
Seasonal Victory Point Check: +1 Axis (Antwerpen) = Allied
Crusade 0
Die Achse
erhält in diesem Sommer ein weiteres HQ und eine U-Boot-Flotte;
der Russe erhält ein Hauptquartier.
Axis
Turn
Nachdem
der Druck auf Frankreich so enorm geworden ist und sich quasi
sämtliche deutschen Verbände in diesem Land aufhalten
und Paris strangulieren, rechnet jeder mit "Fall Gelb",
der Zerschlagung Frankreichs. Umso größer ist das internationale
politische Erstaunen, als Hitler plötzlich "Operation
Barbarossa!" ausruft und damit den Totalen Krieg auslöst
- auch mit den Russen, an deren Ostfront sich bis auf Königsberg
gar keine deutschen Kräfte aufhalten und das von den neutralen
Ländern Polen, Ungarn und Rumänien von Deutschland abgeschirmt
ist. Nach Goebbels Aufruf zum Totalen Krieg entscheiden sich die
Amerikaner, das Hilfeersuchen der Briten zu erwägen und im
Frühjahr des nächsten Jahres zu verkünden, ob sie
sich in irgendeiner Weise am Krieg beteiligen werden oder nicht.
Statistiker auf allen Seiten errechnen zudem, daß der VE-Day,
d.h. das Kriegsende, an dem entschieden sein wird, wer nun die
Herrschaft über Europa erlangt hat, wahrscheinlich bereits
im Mai-Juni 1944 erfolgen wird - das bedeutet, daß die Alliierten
nun unter großem Zeitdruck stehen, denn für gewöhnlich
ist dieser Monat anvisiert für eventuelle Invasionen in der
Normandie. Andererseits hat der Deutsche auch noch nicht so viele
strategische Punkte erobert, so daß sich zeigen wird, wer
den Wettlauf gewinnt.
Die Russen werden von dieser Kriegserklärung kalt erwischt, denn natürlich haben sie kaum militärisch mobilisiert, sondern sich lange mit ihren Grenzkonflikten aufgehalten. Das bedeutet, daß sie über fast keine militärische Reserve verfügen und deswegen die neuen militärischen Pläne und Offensiven, die sie durch den Totalen Krieg in die Hand bekommen (Total War Cards), nicht nutzen können. Es müssen, so schwer es auch fällt, erst einmal die zahlreichen Limited War Mobilization Cards gespielt werden, denn ansonsten können keine Einheiten rekrutiert werden, da der Force Pool quasi leer ist. Die Optionen der Briten steigen durch die Ausrufung des Totalen Krieges nur minimal. Sie müssen weiterhin auf Unterstützung der Amerikaner und deren zahlreiche militärische Optionen hoffen, die mit einem Kriegseintritt hinzukommen, aber zumindest ist nun abzusehen, daß sie kürzer als gewohnt auf ihre Verbündeten warten müssen. In anderen Kriegen zuvor war es ein zähes Durchhalten, teils über etliche Jahre gewesen. Nun muß nur knapp ein Jahr ausgeharrt werden.
Deutschland erhält durch die Ausrufung des Totalen Krieges zahlreiche neue Einheiten. Königsberg kann nicht weiter verstärkt werden, da die Stadt bereits mit Militär überfüllt ist. Auch kann die Stadt nicht von Deutschland aus mit Nachschub versorgt werden, da Polen noch immer neutral ist und Ostpreußen durch den Polnischen Korridor um Danzig isoliert ist. Da der Russe aber für die nächste Zeit gezwungen ist, im ganzen Land Bauern und Arbeiter zu Militärzwecken auszuheben, ist ein naher Angriff ohnehin nicht zu befürchten; erst muß die russische Nachschublinie stehen, bevor mit einem solchen Zermürbungskampf wie gegen ein voll ausgerüstetes Königsberg gerechnet werden muß.
Durch die angekündigte Großoffensive rekrutiert Deutschland massenhaft Einheiten in allen strategischen Hexen in Deutschland. In Wien baut sich die 6. Armee zu voller Stärke auf. Anschließend erfolgen großangelegte Bewegungen; hier wird der Ring um Paris endlich vollständig geschlossen. Nun stehen 44 Angriffsfaktoren 7 Verteidigungsfaktoren gegenüber, was im nun folgenden Blitzangriff zu einem finalen Kräfteverhältnis von 6:1 wird. In Paris fallen zwei Infanterie-Steps dem Angriff zum Opfer, während Deutschland eine Panzer-Einheit verliert. Doch sofort stößt die deutsche Armee nach, dieses Mal noch heftiger. Der zweite Angriff leert Paris von jeglichen Verteidigungseinheiten, während Deutschland wiederum eine Panzer-Einheit verliert. Sofort greift sich die 7. Armee die Hauptstadt Frankreichs. Die übrigen Truppen reihen sich nun entlang der Nordküste auf, was Großbritannien mit gewisser Skepsis verfolgt.
Der Barbarossa-Event kann nicht erfüllt werden, da kein Angriff auf die Sowjetunion erfolgte. Auch ist es nicht möglich, Frankreich zum Kollaps zu bringen, da Deutschland sich dagegen entschieden hat, den Großangriff mit Fall Gelb durchzuführen.
Da durch die Eroberung von Paris "Their Finest Hour" ausgerufen wurde, wird in Großbritannien zusätzlich die Home Defense ins Leben gerufen. Zudem stellen die Franzosen in Brest ein neues Corps zusammen.
Schließlich wird in der Sowjetunion aufgrund des Kriegsausbruches die Emergency Mobilization ausgerufen, die jedoch etwas darunter leidet, daß die Russen bislang nicht genug Einwohner zu den Waffen haben rufen können und so muß auf einige wertvolle Einheiten verzichtet werden.
June-July 1940
In Cherbourgh wächst die 2. Panzer-Armee zu voller Stärke, anschließend errichten die Deutschen zwei Beachheads in der Nordsee: einen zwischen Cherbourgh und Southampton und einen zweiten bei Calais. Die schwersten, in Nordfrankreich stationierten Verbände, schieben sich auf die Beachheads, während ein Hauptquartier in Cherbourgh Stellung bezieht, um mit der Artillerie die Landung in England zu unterstützen. Auch im Osten kommt nun Bewegung in die deutsche Front; deutsche Einheiten nehmen an der ungarischen Grenze Aufstellung.
Blitzartig landen die ersten deutschen Verbände ohne Widerstand mitten in Südengland, zwischen London und Southampton, an. Vom zweiten Beachhead erfolgt ein direkter Blitzangriff auf Southampton, unterstützt vom HQ in Frankreich. Es gelingt, mit einem Kräfteverhältnis von 4:1 die südenglische Stadt im Handstreich einzunehmen. Nachdem alle gelandeten Einheiten sicher Boden unter den Füßen haben, erfolgt ein zweiter Angriff; dieser richtet sich direkt gegen London. Auch hier sind die Deutschen mit 4:1 übermächtig und unter dem Verlust von nur einer Panzer-Einheit gelingt es ihnen, die britische Hauptstadt zu erobern. Die 4. Armee verbleibt in Southampton, während die 10. Armee in London ihr Hauptquartier aufschlägt.
Dieser Angriff auf Großbritannien hat Deutschland sämtliche Support-Einheiten gekostet, so daß es nun für den Briten möglich ist, den Supply nach England abzuschneiden, denn die britische Produktion steht kurz vor der Fertigstellung mehrerer Lufteinheiten. Das bedeutet, daß ein Vormarsch durch England schnell gestoppt werden kann, indem sich die verbliebenen Briten nach Schottland zurückziehen und sich dort erneut sammeln. Zwar ist ein Gegenschlag bei der momentan geschwächten britischen Armee nicht möglich, aber zumindest wird es möglich sein, eine Weile durchzuhalten, Einheiten zu rekrutieren und auf die Amerikaner zu warten, um die Deutschen wieder von der Insel zu vertreiben. Ob dieser - erfolgreiche - Seelöwe namens Barbarossa für den Deutschen auf lange Sicht lohnenswert ist, wird erst die Zeit zeigen. Momentan bringt es ihm ein weiteres strategisches Hex - London - und auch wenn es enorme deutsche Kräfte bindet, so ist auch Großbritannien gezwungen, sich mit dieser Bedrohung im Mutterland auseinanderzusetzen und kann sich nicht länger um seine Kolonien im Mittelmeerraum kümmern.
Der Führer, gefragt von einer deutschen Zeitung, warum er denn ausgerechnet "Barbarossa" gewählt hat, um Paris auszulöschen und England zu invasieren anstatt z.B. Sealion oder Case Yellow, antwortet, daß er Barbarosse in erster Linie wegen der ausgezeichneten, damit verbundenen Einheiten gewählt hat. Das Risiko, Totalen Krieg auszulösen, hat er bewußt zu einem so frühen Zeitpunkt in Kauf genommen, weil der Russe aufgrund seines quasi leeren Force Pools dadurch in enorme Kartenkonfusion und damit unter Druck gerät. Sollte der mit Barbarossa verbundende Conditional Event noch in diesem Sommer gelingen, wäre das nur ein nettes "Goodie", wie man im nun eroberten London zu sagen pflegt, aber nicht Ziel der Operation. Ein früher Totaler Krieg hat, auch wenn er für Deutschland mit großem Risiko verbunden ist, durchaus seine Vorteile.
Und als ob er diese Aussage untermauern will, erklärt der Führer noch in diesem Sommer Ungarn den Krieg - einem Verbündeten der Sowjets. Hastig zusammengerufene Einheiten in Budapest sehen angesichts der vor ihrer Grenze aufmarschierten Einheiten ihrem baldigen Ende entgegen.
Delay
Der
Delay ist den Briten wohlgesonnen; sie können ab sofort wieder
mit Flotten und Flugzeugen rechnen, während die deutschen
Flugzeuge sich mit einer "6" für längere Zeit
zur Wartung verabschiedet haben. Lufthoheit ist für die Briten
momentan lebenswichtig, um die Deutschen am weiteren Vordringen
in Großbritannien zu hindern.
July-August 1940
3 britische
Air-Support Units kehren vom Turn Track zurück, um Deutschland
den Supply abzuschneiden.
Axis
Turn
Deutschland setzt seinen Feldzug in England fort. Die Beachheads sind mittlerweile aufgelöst, dafür bewegt sich die 4. Armee aus Southampton nach Bristol, von wo es zwei britische Corps in Manchester bedroht. Die 2. Panzer-Armee und 18. Armee stoßen über Birmingham nach Norden vor, um die 1. britische Armee im gebirgigen Terrain nördlich von Manchester zu bedrohen. Auch auf dem europäischen Festland wird Deutschland nun rege. Aus Le Havre werden Truppen abgezogen, die sich zurück nach Deutschland Richtung Osten bewegen. Die Grenzen von Ungarn werden von der 6. Armee, der 1. Panzer-Armee und einem Corps aus Wien verletzt, die bis vor Budapest marschieren. Die 8. Armee aus Calais zieht sich nach Antwerpen zurück und es wird ein deutlicher Umschwung nach Osten deutlich.
Das
besetzte England
Wie zuvor, erfolgen auch in diesen Sommermonaten Blitzangriffe durch den Deutschen. Das erste Ziel ist Manchester, dessen Einheiten dank einer überlegenen Angriffswelle von 5:1 vernichtet werden, während die 2. deutsche Panzer Armee leichte Verluste erleidet. Sofort stoßen die 2. Panzer und 18. Inf-Armee nach Manchester vor. Auch Budapest wird Opfer eines berüchtigten Blitzangriffes und sofort geleert. Die 2. ungarische Armee kann gerade noch die Flucht ergreifen und flieht in die Berge an der rumänischen Grenze. Sofort nimmt die 14. deutsche Armee Budapest in Besitz, während die übrigen Angreifer die Ungarn bis kurz vor Rumänien verfolgen. Auch am Balaton stationierte Einheiten werden angegriffen und vertrieben, was die Deutschen erneut eine Panzer-Einheit kostet. Massiv überschreiten die deutschen Truppen die Donau. Doch damit nicht genug - die geflohene ungarische Armee im Gebirge bei Rumänien wird erneut Opfer eines Angriffs ihrer Verfolger, was die Deutschen - wie immer - einen Panzer-Step kostet. Es gelingt ihnen nicht ganz, die Ungarn auszulöschen, so daß das verbliebene Corps über den Dnestr fliehen kann. Dieser Vorstoß ist aufgrund der Panzerverluste für den Deutschen sehr kostspielig, da es ihm momentan noch an Panzer-Einheiten mangelt. Die 1. Panzer und 18. Inf. rücken über die Grenze vor in die ehemals polnische Ostregion, die Stalin zuvor zum Teil der Sowjetunion erklärt hat, und damit ist Deutschland in der letzten Phase dieses Sommers doch noch in der Lage, den Conditional Event von Barbarossa zu erfüllen und sich eine der in ihren Grenzregionen verletzten Nationen zu seinem Verbündeten zu machen.
Nach Beendigung aller Angrife erfolgen weitere Truppenverlegungen durch den engen Kanal, der von Deutschland über Ungarn nach Rußland führt. Durch die Neutralität Polens und Rumäniens hat Deutschland sich ein Einfallstor in die Sowjetunion geschaffen, das von Stalins Offizieren scherzhaft als "Karpaten-Korken" bezeichnet wird. Auch aus Deutschland bewegen sich weitere Einheiten gen Osten, so verlassen Corps das Ruhrgebiet. Die 4. Armee in Bristol zieht sich nach Southampton zurück.
Nachdem alle Bewegungen für diesen Sommer beendet sind, befreit Deutschland als erstes Ungarn von kommunistischer Herrschaft und erklärt es zu seinem eigenen Verbündeten. Zudem wird Finnland als neuer Verbündeter der Achse aktiviert und der Ceded Border Marker des Landes entfernt, so daß Stalin nun die Grenzregion nicht mehr zu seinem Land erklären kann. Von einem großen deutschen Nachrichtenmagazin befragt, erklärt der Führer, daß er die Wahl hatte zwischen Polen, Rumänien und Finnland. Polen und Rumänien zu aktivieren, würde ihn verwundbar machen, weil dadurch strategische Städte der Achse in Reichweite der Russen kämen. Auch muß er sich die Frage stellen, ob er seine Front vergrößern will, oer nicht. Eine lange Front muß schließlich auch gehalten werden und so stark ist Deutschland zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht, genausowenig wie die Russen, so daß die Kräfte des Deutschen zu sehr zersplittert werden würden. In Finnland sieht er das geringste Risiko, ein wichtiges strategisches Hex zu verlieren, oder Frontvergrößerung zu riskieren, dafür aber die Möglichkeit, Druck auf Leningrad auszuüben.
In
Helsinki wird die Man-Festung errichtet, zudem stationieren die
Finnen ihre (mobilisierten) Einheiten rund um Helsinki.
Western
Allied Turn
In
diesem Sommermonat entscheiden sich die Briten, die deutschen
Einheiten auf der Insel außer Supply zu setzen, um weitere
Vorstöße im Herbst zu verhindern. Die Achse hat momentan
keine Kontermöglichkeit, da ihre Hangare leer und alle Flugzeuge
zwecks Wartung in Deutschland sind. So wird durch die Royal Air
Force die Versorgung durch die Nordsee abgeschnitten. Gleichzeitig
rüstet die 1. Britische Armee sich zu voller Kampfkraft auf,
auch die 7. französische Armee rüstet sich in Brest
zu voller Stärke auf. Schließlich bezieht die 1. Britische
Armee Stellung in Edinburgh, wo sich auch das BEF-Corps bildet,
während die Franzosen eine Infanterie-Einheit in Metz rekrutieren
können.
Delay
Die
deutschen Flugzeuge kehren im Frühjahr 1941 zurück -
der Monat, den die Briten sehnlichst erwarten, weil sich für
dann die Amerikaner angekündigt haben.
August-September 1940
Seasonal
Phase: Autumn
Seasonal Victory Point Check: +3 Axis (London, Antwerpen,
Paris) = Axis Tide 1
Mit
leichter Verspätung erfolgt nun das, womit die Alliierten
schon früher rechneten: Fall Gelb, der Niedergang
Frankreichs. In Helsinki formiert sich das Reserve Corps und die
Convoys aus der blockierten Nordsee ziehen sich in die Baltic
Sea zurück, wo sie bereit stehen, um Truppen zu transportieren.
In Berlin formiert sich die 8. Armee zu voller Stärke. Auch
in diesem Herbst setzen die Deutschen ihren Marsch nach Osten
fort, wo aus Ungarn nun gegen das russisch eingemeindete Lvov
vorgegangen wird, um einen Durchstoß nach Rußland
zu schaffen. Die Finnen dringen in die Grenzregion vor Leningrad
ein, während die deutschen Gebirgsjäger zu ihrer Unterstützung
aus dem Hafen von Stettin mit dem Convoy nach Helsinki gebracht
werden.
Es erfolgt ein schwerer Angriff gegen Lvov mit einem Kräfteverhältnis von 6:1, wodurch Lvov geleert wird und der Deutsche hineinzieht. Da weitere Kämpfe in diesem Herbst entfallen, erfolgen weitere Umverteilungen, indem nach Ostpolen vorgerückt wird. Einheiten aus Manchester marschieren nach Birmingham.
Am Ende dieses Monats hat der Führer endlich alle Mittel in der Hand, um Frankreich endgültig zum Collaps zu bringen. Er ruft "Fall Gelb" aus, wodurch Frankreich zum besetzten Western Allied Country wird. In Südfrankreich bildet sich das neutrale, von Deutschland tolerierte Vichy. Zudem erkennt Mussolini in Italien, daß Deutschland momentan erfolgreich ist und beschließt, daß er eine Scheibe vom Kuchen bzw. einen Teil der Beute abbekommen möchte. Er schließt sich der Achse mit wehenden Fahnen an und mobilisiert Militär in Italien.
Churchill verkündet: "The End of the Beginning", nachdem er in geheimen Gesprächen mit den USA nun endgültig die Zusage erhalten hat, daß die USA nach dem Winter, also im nächsten Frühjahr, in den Krieg eingreifen werden und schon dabei sind, entsprechend ihre Kräfte zu sammeln und die Produktion zu starten. Die Briten rekrutieren ein Infanterie-Corps in Glasgow. Auch sind sie bestrebt, weiterhin den Supply in der Nordsee zu unterbinden. Deutschland opfert eine Lufteinheit, um dies zu verhindern, jedoch gelingt dies nicht, daß eine zweite Flotte den Plan vollendet.
Da nun die Italiener beschlossen haben, sich der Achse anzuschließen, und sie über eine Kolonie in Libyen verfügen, sieht Großbritannien schlagartig Ägypten bedroht, das als traditionelles Statusobjekt für das britische Empire um jeden Preis gehalten werden muß. Da die Deutschen nun durch ihren neuen Verbündeten plötzlich auch über Mittelmeerhäfen verfügen und die Möglichkeit haben, in Nordafrika zu landen, muß sich das britische Empire um seine Kolonie kümmern. Da Gerüchte besagen, daß die Achse die Möglichkeit hat, mit einem Coup-Corps in Afrika und im Nahen Osten Unfrieden zu stiften, bewegt sich das Corps, das für gewöhnlich den Suez-Kanal verwaltet, vorübergehend nach Cairo, um einen solchen Putsch zu verhindern. In Großbritannien beziehen Armee und Infanterie-Corps Position in den Lowlands bei Glasgow.
Delay:
Rommel und die 15. deutsche Armee verzögern sich, dafür scheint die deutsche Luftwaffe schneller in der Wartung geworden zu sein.
September-October
1940
Weather: Mud
Eine weitere britische Air Support Unit, ein russisches Hauptquartier sowie etliche Italiener finden den Weg in die Force Pools.
Axis
Turn
Der
Führer philosophiert in seinem Bunker darüber, ob es
sinnvoll ist, den Versuch zu wagen, einen britischen Collapse
herbeizuführen, da es momentan ohnehin fast keine britischen
Einheiten gibt. Auch muß dieser Collapse geschehen, bevor
die Amerikaner ins Spiel kommen, also im nächsten Winter.
Er spricht offene Drohgebärden in Richtung der Briten aus,
müßte sich allerdings bereits zuvor entschieden haben,
ob er im Winter den Collaps herbeiführen will, denn die Karten
für diese Jahreszeit sind bereits gespielt. Da man beim Führer
nie weiß, ob er ein Ablenkungsmanöver versucht und
einen in falscher Sicherheit wiegen will, werden diese Berichte
vom britischen Geheimdienst mit Vorsicht zur Kenntnis genommen
- vom Ausrufen des Totalen Kriegs mittels Barbarossa und eines
folgenden Sealion war man schließlich auch überrascht
worden, da Deutschland bis zum Ende und mit voller Absicht den
Eindruck geschürt hatte, Case Yellow auszurufen, auch, damit
die Russen sich weiter in Grenzkriegen ergehen und sich nicht
um Mobilisierungen kümmern, da sie mit einem langen Limited
War rechnen.
Auch in diesem Herbst verkehrt der deutsche Convoy in der Ostsee, dieses Mal liefert er Supply. In Helsinki gründet sich die Finnish-Deutsche Armee. Das schlammige Wetter behindert die Truppenbewegungen, so daß hauptsächlich die Bewegungen des letzten Monats fortgesetzt werden: Verschiebungen nach Ungarn in Richtung des Karpaten-Korkens. Alle Finnen marschieren nun direkt vor Leningrad.
Die britischen Spione im deutschen Hauptquartier melden plötzlich, daß der Führer aus einem unbekannten Grund außer sich vor Wut ist und seine Generäle zu sich zitiert hat. Es wird von lautem Geschrei und Wutausbrüchen berichtet. Der genaue Hintergrund dieses Eklats ist noch nicht bekannt, aber es fielen Worte wie "Im Winter können wir doch nicht blitzen!" und "dann ist es zu spät!". Der britische Geheimdienst arbeitet an der Entschlüsselung dieser Worte.
Italien ist in diesem Herbst sehr rege und verlegt Einheiten von Rom nach Taranto-Brindisi, von wo aus es, ein bereits dort stationiertes Corps, nach Tobruk schafft. Auch scheint man es sich in England anders überlegt zu haben und so ziehen die mittlerweile stark reduzierte 2. Panzer-Armee und 18. Inf-Armee aus Birmingham in die Berge nordöstlich von Manchester. Auch in den Karpaten werden die Einheiten neu sortiert.
Delay
Die
britische Flotte scheint eine längere Reise zu planen, da
sie erst in 6 Monaten zurückkehrt.
November-December
1940
Seasonal
Phase: Winter
Weather: Snow
Rußland erhält die Leningrad Fortress und eine PVO-Abfangjäger-Staffel.
Axis
Turn
Dieser
Monat zeigt, warum Hitler zuvor so aufgebracht war: Er offenbart
die Winter-Pläne: Operation Marita, eine Blitz-Karte,
die er nicht nutzen kann, weil er noch nicht über SS-Einheiten
verfügt. Eigentlich war es geplant gewesen, in diesem Winter
den Britischen Collaps herbeizuführen und anschließend
im Frühjahr Marita mit ihrem Blitz zu nutzen, aber aufgrund
der falschen Ratschläge seiner Generäle hatte der Führer
die Reihenfolge der Karten vertauscht, weil ihm erstens nicht
mehr bewußt war, daß im Winter kein Blitzkrieg geführt
werden kann und er zweitens die Information seines Geheimdienstes
nicht zur Kenntnis genommen hatte, daß die Amerikaner in
der nächsten Season in den Krieg eingreifen würden -
und damit einen Collaps verhindern würden. Hätte er
sich an seine geplante Reihenfolge gehalten, wäre der Plan
aufgegangen, doch nun ist der Führer gezwungen, zu improvisieren
- was einige seiner Offiziere den Kopf kosten wird.
Er verzichtet wütend auf die Möglichkeit, einem Land seiner Wahl den Krieg zu erklären, die ihm Marita eröffnet hätte. Wie der britische Geheimdienst später herausfand, war es sein Plan gewesen, sich mit dieser Karte Dänemark-Norwegen und damit das strategische Hex von Oslo mittels der Fallschirmjäger zu schnappen - doch diese konnten natürlich nicht im Schnee abspringen. So dreht der Führer die Karte für diesen Turn herum und verzichtet auch auf den Blitz, obwohl die finnischen Einheiten ihn hätten nutzen können. Natürlich ist Leningrad mittlerweile viel zu stark geworden, als daß es wirklich eine Option gewesen wäre.
Der Convoy bleibt weiterhin in der Ostsee und liefert dort Supply für Finnland. Ansonsten führt Deutschland seine Truppenbewegungen fort - das Hauptquartier aus Calais fährt ins Ruhrgebiet und weiter in Richtung Prag, das Hauptquartier Nord aus Cherbourgh stationiert sich westlich von Le Havre in Calais, das kleine Hauptquartier C zieht durch München hindurch nach Westen. 2 Infanterie-Corps aus München reisen nach Italien, wo sie nach Brindisi fahren, um offensichtlich nach Afrika gebracht zu werden und Rommels Ankunft vorbereiten können. Aus Frankreich sind nun fast alle Kräfte abgezogen, so daß die Alliierten mit Freude sehen, daß der Deutsche es nicht für wichtig hält, die Häfen des Landes zu bewachen. Natürlich ist Frankreich kein aktives Land mehr und die Häfen können nicht ohne weiteres vom Westen genutzt werden, aber eine Landung mittels eines Beachheads ist für ein Infanterie-Corps mittels Naval Transport natürlich jederzeit möglich - und so die relativ simple Möglichkeit, durch Operation Torch das Land zu befreien, wenn erst die Amerikaner ins Spiel kommen, ohne - wie sonst - das Coup-Corps in Nordafrika bemühen zu müssen. Ein so großes und wichtiges Land wie Frankreich einfach ohne Garnisonen zu lassen, besonders den wichtigen Hafen Brest, der den Deutschen die Möglichkeit eröffnet hätte, Support Units im Atlantik zu platzieren, muß einfach bestraft werden.
January-February
1941
Weather: Snow
March-April
1941
Seasonal Phase:
Spring
Seasonal Victory Point Check: +3 Axis (Antwerpen, London, Paris), Axis Tide 1
Deutschland führt Operation Condor durch - verbunden mit einem Ultimatum. Dafür trennen sie sich von Treaty - New World Order. Italien bringt seine Fallschirmjäger und weitere Infanterie-Einheiten ins Spiel.
Nun wird, wie bereits im Winter geplant, Dänemark-Norwegen der Krieg erklärt. Oslo sollte eigentlich zuerst geholt werden, um die Wahrscheinlichkeit für ein gelungenes British Ultimatum zu erhöhen, da es mit 4 strategischen Hexen eine quasi sichere Sache ist. Dadurch, daß die Blitz-Möglichkeit im Winter nicht gegeben war, ist sowohl ein Zeitverlust für Deutschland entstanden, als auch die Möglichkeit des Ultimatums dahin. Dänemark, als Verbündeter der Westlichen Allierten, kann dem Deutschen nichts entgegensetzen, da es nur über ein Reserve-Corps verfügt.
In der Nordsee sorgt nun ein Convoy für Supply, gemeinsam mit dem Axis D-Class Truppenconvoy. Auch im Zentralen Mittelmeer sind Transporte geplant. Zudem platziert Italien eine Luftflotte im Mittelmeer, um seine Transportrate nach Afrika zu erhöhen. Die Briten verzichten auf die Möglichkeit, diese Luftflotte zu bekämpfen, weil sie nicht undankbar dafür sind, wenn möglichst viele Achsen-Support Units den Weg in die Delay-Box antreten. Zudem sieht es der Brite, gerade im Hinblick auf den US Kriegseintritt und die schnelle Möglichkeit für eine Befreiung Frankreichs gerne, wenn möglichst viele deutsche Truppen nach Afrika verschickt werden, weil sie von dort nicht mehr so schnell zurückkommen. Dort besteht nur das Risiko, ein strategisches Hex - Cairo - zu verlieren, aber wenn der Russe sich gesammelt hat und losschlägt und zeitgleich der Druck in Frankreich wächst, würde Deutschland schlagartig ins Schwimmen kommen. Momentan ist es absolut still an der Ostfront, es hat noch keinen Kampf gegeben, aber durch die lange Zeit, die man dem Russen nun gelassen hat, hat er fast das Mobilisierungs-Niveau erreicht, das er auch im Limited War erreicht hätte. Auch ist eine schnelle Befreiung Frankreichs und ein leeres Europa perfekt geeignet für Operation Avalanche - den Kollaps Italiens. Italien hat mittlerweile fast mehr Einheiten auf dem Brett als Deutschland und bildet das Rückgrat aller Operationen in Südeuropa und Afrika, so daß ein plötzlicher Verlust aller Einheiten in Italien das sichere Ende für Deutschland bedeutet. Je mehr Deutsche sich mit den Italienern an Nebenschauplätzen vergnügen, desto besser.
In Metz erlangt das Center HQ seine volle Stärke, genau wie die 17. Armee in Wien. Die deutschen Fallschirmjäger marschieren aus Kiel in den nördlichsten Teil Dänemarks, um freies Sprungfeld auf Oslo zu haben. Gleichzeitig besetzt eine Einheit aus Kiel Kopenhagen, um nicht den gleichen Fehler wie in Rotterdam zu machen. Im Mittelmeer werden zwei deutsche Infanterie-Einheiten aus Brindisi mit Seetransport nach Tobruk verschifft, die italienischen Fallschirmjäger ziehen von Neapel nach Brindisi, um ebenfalls nach Afrika zu gelangen. Das HQ Süd schließt am Karpaten-Korken zu den aufgestauten deutschen Einheiten auf, während die 17. Armee aus Wien ebenfalls dorthin nachrückt. An der ungarischen Grenze dringt der vordere Teil der deutschen Kräfte in den russischen Verteidigungsschlauch ein.
Wie nicht anders zu erwarten war, springt die deutsche Fallschirmjäger-Einheit nach Oslo und landet dort, ohne auf irgendeinen Widerstand zu treffen. Gleichzeitig schlagen in Rußland die deutschen Einheiten los und greifen mit 33 Angriffsfaktoren einen Verteidiger mit 7 Faktoren an, was zu einem Endstand von 4:1 führt. Die Russen werden zu Rückzug gezwungen und verlieren zwei Steps, während die deutschen Einheiten in das bergige Gelände nachrücken. Dort greifen sie weitere russische Einheiten an, die sich in Richtung Odessa zurückziehen, während die Deutschen einen Teil ihrer 9. Armee verlieren.
Aus Tobruk marschieren schließlich alle dort stationierten Einheiten in Richtung Ägypten, nur ein italienisches Mechanized Corps hält den Hafen. Aus Bremen rückt ein Infanterie-Corps nach Oslo. Das HQ Süd hat die ungarischen Berge erreicht und positioniert sich so, daß es alle Einheiten mit seiner Artillerie beschützen kann. Die 17. Armee bezieht Stellung an der Grenze zwischen Ungarn und Yugoslawien, das Center HQ erreicht Le Havre.
Durch die Besetzung von Oslo und Kopenhagen werden Norwegen und Dänemark zu einem Conquered Western Allied Minor Country.
Delay:
Leider lassen die russischen Spezialeinheiten auf sich warten, denn ihr Delay beläuft sich auf 4-6.
April-May
1941
Weather:
Mud
Die Briten
erhalten das 15th HQ, das dazu genutzt werden wird, Amerikaner
direkt in Großbritannien zu platzieren, dazu die 8. britische
Armee unter General Montgomery und eine RAF Einheit.
Axis
Turn
Die
Deutschen drehen die Ultimatum-Karte um, weil sie den Blitz im
Mud ohnehin nicht benötigen.
Sowohl im Mittelmeer als auch in der Nordsee sorgen Convoys für Supply. An der ägyptischen Grenze erreicht das Med HQ volle Kampfstärke und stationiert sich südlich des Halfaya Passes südöstlich von Tobruk. In Norwegen besetzt eine Infanterie-Einheit Narvik, während das Central HQ nach Cherbourgh zieht, um von dort aus Southampton abzuschirmen. Die italienische A-Armee bezieht Stellung auf dem Halfaya-Paß.
Western
Allies Turn
In
Cairo wird die Garrison gebildet, um die Einnahme der Stadt möglichst
schwer zu machen. Eine weitere Armee aus Glasgow zieht nach Alexandria,
um dort ein Hauptquartier errichten zu können. Da in England
ein neuer Angriff der Deutschen nicht zu befürchten ist und
der Einmarsch der Amerikaner kurz bevor steht, kann sich das Königreich
diesen Schritt leisten. Das BEF und die 1. britische Armee machen
Platz für den nächsten Turn, damit die britischen Einheiten
in Edinburgh rekrutiert werden können und ziehen wieder in
das Gebirge bei Manchester.
Delay:
Der Axis
D-Class Convoy wird sofort wieder zur Verfügung stehen.
May-June
1941
Seasonal Phase:
Summer
Seasonal Victory Point Check: +4 Axis (Antwerpen, London, Paris, Oslo), Axis Tide 1
Im Zentralen Mittelmeer wird ein Truppenconvoy stationiert, in der Nordsee wird Supply geliefert. Nun erfolgen großangelegte Truppenbewegungen, während es in diesem ersten Sommermonat keinerlei Kämpfe gibt. Deutsche Infanterie-Einheiten bewegen sich nach Venedig und eine wird von dort weiter nach Tobruk gebracht. Die Karpaten-Front wird aufgefüllt und am Einbruchsschlauch aus Ungarn finden Umverteildungen statt. Die 17. Armee schließt ebenfalls in Richtung russischer Grenze auf, wo es mittlerweile sehr dicht gedrängt ist. Aus Neapel machen sich eine italienische Ex-Einheit und das Res-Corps auf nach Brindisi.
Der Führer gibt folgende Pressemeldung heraus: "In diesem Sommer werden ausgewählte Operationen durchgeführt ganz vor dem Hintergrund der durch Neutralität stabilisierten Situation in Europa und im Mittelmeerraum. Mussolini hat sich sehr für den Krieg begeistert." Und weiter heißt es: "Die Lage in Europa ist stabil. Die Leute haben sich mit der Vormachtstellung Deutschlands abgefunden. Wir schützen an der russischen Grenze nur die Neutralität der angrenzenden Länder Polen und Rumänien vor dem zänkischen Russen."
June-July 1941
Aus der Delay-Box kehren eine Navy Fleet und ein US-Fighter zurück
Axis
Turn
Im
Zentralen Mittelmeer und in der Nordsee verkehren Supply-Convoys.
Dieser Sommer ist in erster Linie der Sommer der Italiener; in
Süditalien formiert sich eine Ex-Armee, in Nordafrika formiert
sich die Panzer-Armee Afrika. An der Grenze zu Bessarabia findet
die deutsche 6. Armee zu voller Stärke. Nach wie vor finden
keine Kampfhandlungen statt, sondern Deutschland beschränkt
sich darauf, seine Einheiten im Karpatenkorken umzusortieren.
Juli-August 1941
Die Hitzewelle
und Trägheit hält an. Drei russische HQ und frische
Guards finden ihren Weg nach Rußland, zudem eine allierte
Flotte und Schwere Bomberstaffeln.
Axis
Turn
Die
Italiener sind nach wie vor rege - mittels eines Truppentransporters
im Zentralteil des Mittelmeers schaffen sie Infanterie aus Italien
nach Albanien. Der Eindruck, daß Mussolini Griechenland
angreifen will, um sich dort das strategisch wichtige Athen zu
sichern, drängt sich auf. Die Deutschen befestigen Königsberg
mit einer Infanterie-Einheit aus Kopenhagen; nun ist die ostpreußische
Stadt wirklich bis zum Anschlag gefüllt und kann nicht weiter
aufgerüstet werden. Es befinden sich 14 Verteidigungsfaktoren
in der Stadt. Durch diese Transporteraktivitäten in der Ostsee
sind Norwegen und die deutschen Besatzer in Großbritannien
außer Supply, so daß von ihnen in diesem Hochsommer
keine Aktivitäten zu erwarten sind. Neben Truppenverlagerungen
nach Albanien verschiebt Italien auch weitere Einheiten aus Neapel
in Richtung des Hafens von Brindisi und rekrutiert gleichzeitig
weitere Truppen in Neapel.
August-September 1941
Seasonal
Phase: Autumn
Seasonal Victory Point Check: +4 Axis (Oslo, London, Paris,
Antwerpen), Axis Tide 1
Die Kriegsmaschinerie läuft auf allen Seiten - die Russen erhalten 3 weitere Guards, die Deutschen eine Luftwaffen-Einheit und Fallschirmjäger.
Axis
Turn
Deutschland
treibt seine Kriegsproduktion bis an die Grenzen: Mobilization
Limits. In der Nordsee verkehrt ein Truppen-Convoy, im zentralen
Mittelmeer der Axis D-Class Convoy, der Truppen transportiert,
zusammen mit einem italienischen Supply-Convoy. Gleichzeitig geht
die Aufrüstung an allen Fronten voran: In Albanien werden
italienische Armeen verstärkt, in Neapel formiert sich das
Italienische HQ, die Deutschen verstärken die 12. Armee in
Wien und die 19. Armee in Berlin. Aus Hamburg wird ein Panzer-Corps
nach Southampton verschifft, um dort die angeschlagene 2. Panzer-Armee
zu voller Stärke zurückzubringen. Die 12. Armee bewegt
sich über Wien und Budapest zum Karpaten-Korken. Weitere
italienische Infanterie-Einheiten erreichen Albanien. Auch in
Nordafrika ist man nicht untätig; das Med HQ und eine italienische
Arme dringen weiter durch die ägyptische Wüste vor in
Richtung Quatara-Senke. Auf dem Italienischen Festland verlagern
sich weitere Truppen aus Neapel zum Hafen von Brindisi und nach
Venedig. Kämpfe finden nach wie vor nicht statt; es herrschen
stattdessen, so der Führer, "Drohgebärden auf allen
Seiten" vor.
Der
Engpaß "Karpatenkorken"
September-October 1941
Weather: Mud
Eine alliierte
Flotte und italienische Fallschirmjäger stehen ab sofort
zur Verfügung.
Axis
Turn
In
der Nordsee verkehrt ein Supply-Convoy, genau wie im Zentralen
Mittelmeer. In Southampton organisiert sich die 2. Panzer-Armee
zurück zu voller Kampfstärke, genau wie die Panzer Armee
Afrika in Tobruk, in der Rommel endlich angekommen zu sein scheint.
Auch in diesem schlammigen Monat gehen die Truppenverlegungen
der Italiener weiter und das HQ aus Neapel bewegt sich nach Brindisi.
Die 12. deutsche Armee überschreitet die russische Grenze
aus Ungarn und auch das dortige HQ rückt weiter in den Korken
hinein. Rommels Armee und Hauptquartier setzen ihren Marsch durch
die Wüste in Richtung El Alamein fort.
Western
Allied Turn
Eine
US-Armee erreicht Glasgow und bezieht dort Stellung, um im Frühjahr
einen schnellen See-Angriff auf Brest durchzuführen. Die
Infanterie aus Suez verstärkt in Anbetracht des nahenden
Afrika-Corps Cairo. Schließlich ist bei Rommel auch im Winter
mit einem Blitzkrieg-Angriff zu rechnen.
Delay
Der
D-Class Convoy wird in drei Monaten zurückkehren.
November-December 1941
Seasonal
Phase: Winter
Seasonal Victory Point Check: +4 Axis (London, Antwerpen,
Paris, Oslo) = Axis Tide 1
In
Deutschland ernennt der Führer Speer zu seinem neuen Kriegsminister:
Speer Appointed Minister. Es ist fraglich, ob der neue
Minister neuen Schwung in die deutsche Kriegsproduktion bringen
kann. Die Italian War Economy beginnt, wirtschaftliche Erfolge
zu zeigen und führt dazu, daß in diesem Monat zahlreiche
neue Italienische Einheiten ihren Weg an die diversen Fronten
finden. Auch in München werden neue Truppen ausgehoben.
In der Ostsee und im Zentralen Mittelmeer verkehren Truppentransporte. Auch in diesem Monat werden wieder Einheiten nach Nordafrika gebracht, was die Alliierten nicht verhindern, da sie durch die deutsche Nachlässigkeit in Frankreich froh über jeden fernen Schauplatz sind. Auch Albanien wird durch die Italiener wieder verstärkt; das HQ bezieht Stellung im äußersten Zipfel des italienischen Stiefel-Absatzes. Auch Deutschland orientiert sich stark nach Süden und verlagert 3 Infanterie-Einheiten nach Venedig und in die Region von Monte Cassino. Der Führer gibt bekannt, daß er sehr zufrieden mit dem Aufgebot im Süden Europas ist, doch die USA schweigen und denken sich ihren Teil, da eine solche Politik, gepaart mit deutscher Unterschätzung des Feindes, den es durch die Besetzung Großbritanniens voll und ganz beschäftigt glaubt, sehr riskant erscheint.
Der Westen erhält Military Aid. Für das Frühjahr wird Operation Torch in Angriff genommen, da nun schnell gehandelt werden muß, solange Frankreich quasi leer ist. Im Allied 15th HQ versammelt sich ein US Corps, in Edinburgh wird ein weiteres britischen Infanterie-Corps rekrutiert und unterstützt damit den Aufbau der 8. Armee Montgomerys zu voller Stärke. In Vorbereitung für Operation Torch gruppieren sich eine US Infanterie und eine US Armor-Einheit in Glasgow, bereit für eine Amphibische Landung in kleiner Commando-Operation.
Als erstes landen russische Fallschirmjäger in Königsberg. Zeitgleich erfolgt ein Angriff gegen die in den Karpaten stationierten deutschen Panzer- und Infanterie-Einheiten mit einem typisch russischen Angriffsverhältnis von 18:14. Aufgrund der Artillerie-Unterstützung durch das Hauptquartier, die beteiligten Panzer im Blitzangriff kann tatsächlich noch ein für russische Verhältnisse überragendes Kräfteverhältnis von 2:1 herausgeschlagen werden, da die Deutschen auf die Beteiligung des Hauptquartiers verzichten. Es kommt zum Verlust auf beiden Seiten; die Russen verlieren ein Panzer-Corps, die Deutschen ziehen sich an die ungarische Grenze zurück. Guard-Truppen und Panzer stoßen nach und nehmen die Verfolgung auf. Ein weiterer Kampf an der ungarischen Grenze richtet sich gegen eingezwängte deutsche Verbände; hier stehen 26 Angriffswerte 18 Verteidigungswerten und einem deutschen HQ gegenüber. Es kommt mit einem Verhältnis von 2:1 zu Verlusten eines Corps auf beiden Seiten. Anschließend erfolgt ein Blitzangriff auf das eingeschlossene Königsberg. Hier bieten die Russen 25 Angriffspunkte gegen die 14 Verteidigungspunite der Deutschen; durch die Beteiligung von Panzern, dem Hauptquartier und der Fallschirmjäger erreichen sie ein Kräfteverhältnis von 3:1, was für russische Verhältnisse quasi einem 9:1 der Deutschen gleichkommt. Der Angriff kostet die Russen ein Panzer-Corps, die Deutschen verlieren 2 Steps in der eingeschlossenen Stadt.
Doch damit nicht genug - in einer zweiten Angriffswelle gehen die Russen erneut gegen eingekesselte Truppen in den Karpaten vor und greifen dieses mit typisch russischen Odds von 3:2 an. Auch dieser Angriff kostet ein russisches Panzer-Corps, während die Deutschen gezwungen sind, ihr Hauptquartier zu verkleinern. Auch gegen Königsberg wird erneut vorgegangen; wieder verlieren die Russen einen Panzer, während der Deutsche die 2. Armee verliert.
Anschließend werden letzte Frontbegradigungen und Auffüllungen im Hinterland vorgenommen. Weit entfernte Hauptquartiere rücken an die Front nach.
Delay:
Die russischen Fallschirmjäger kehren erst in 6 Monaten zurück, die russische Luftwaffe wird in 5 Monaten einsatzbereit sein.
Januar-Februar
1942
Weather: Snow
Axis
Turn
Der
Führer kehrt etwas ratlos von den Wagner-Festspielen zurück.
In die Ostsee wird ein deutscher Transporter-Convoy geschickt,
um das umlagerte Königsberg zu befestigen, während die
Italiener im Zentralen Mittelmeer Truppentransporte durchführen
wollen.
Viel Bewegung findet in diesem Winter auf deutscher Seite nicht statt; es geht in erster Linie um Frontverstärkungen. So wird ein Infantrie-Corps aus Stettin nach Königsberg geschickt. Einheiten am Karpaten-Korken, die durch den ersten russischen Blitzangriff geschwächt wurden, ziehen sich zurück und tauschen ihre Positionen mit frischen, nachgerückten Einheiten. Ein italienisches Ex-Panzercorps wird von Brindisi nach Tobruk verschifft und schließt in der folgenden Reserve-Phase zu Rommel vor der Qatara-Senke auf. Aus Venedig wird ein deutsches Infanterie-Corps nach Tobruk gebracht. Alles in allem sieht es auf dem mitteleuropäischen Festland momentan sehr ruhig aus; 12 deutsche Steps halten noch immer England besetzt, während der Rest von Europa mit wenigen Corps gehalten wird.
Zitat des Führers, auf den Umstand angesprochen, daß doch relativ viele Einheiten in England gebunden sind: "Und selbst wenn Berlin fällt - London bleibt deutsch!!!!".
Blitzartig fallen die Russen in diesem Winter erneut über Königsberg her. Deutschland konnte die angeschlagene Stadt von See aus etwas verstärken, allerdings können die Russen dank Artillerie- und Panzer-Unterstützung ein für russische Verhältnisse überragendes Kräfteverhältnis von 3:1 aufbieten. Durch die ungünstigen Wetterbedingungen kommt es zu Verlusten auf beiden Seiten (Ex 1/1); die Russen verlieren ein Panzer-Corps und eine Kavallerieeinheit; Deutschland verliert ein Infanteriecorps und ist gezwungen, die 1. Armee aufzulösen, deren Rückkehr durch Delay erst in einiger Zeit zu erwarten ist.
Ein zweiter Angriff richtet sich gegen die 17. und 14. Armee in den Karpaten. Hier stehen 17 Angriffsfaktoren 14 Verteidigungsfaktoren gegenüber. Diese Verhältnisse sind nicht optimal, aber Stalin hofft, durch diesen Angriff die Deutschen dazu zu bewegen, ihr in den Bergen stationiertes Hauptquartier in den Kampf zu verwickeln, um im Anschluß bessere Angriffschancen auf die 12. Armee zu haben, die ein lohnenswerteres Ziel darstellt. Da die Deutschen nur über ein HQ in der Region verfügen, muß das Oberkommando der Wehrmacht entscheiden, an welcher Front es eingesetzt wird. Deutschland entscheidet sich, das Hauptquartier mit in den Angriff auf die 17. Armee zu nehmen, so daß in dieser Schlacht nur mit einem Verhältnis von 1:1 gekämpft wird. Trotz dieser für den Verteidiger guten Kampfstärke halten sich die russischen Verluste in Grenzen; zwar verlieren sie ein Panzer-Corps, aber auch die deutsche 17. Armee wird geschwächt.
Es folgt ein Blitz-Angriff auf die 12. Armee, die sich in Bessarabia aufhält. Hier steht nun keine deutsche Artillerieunterstützung mehr zur Verfügung und Rußland kann mit einem Verhältnis von 3:1 angreifen. Es kommt wieder zu schweren Verlusten auf beiden Seiten (Ex 1/1) und so verliert Rußland ein Infanterie-Corps und muß eine Shock-Armee reduzieren, während auf deutscher Seite die 12. und 9. Armeen geschwächt werden.
Doch auch nach diesen Blitzangriffen gibt Stalin keine Ruhe; erneut schlägt er auf Königsberg ein und vernichtet die dortigen deutschen Einheiten bis auf ein winziges Infanterie-Corps. Dieser Angriff kostet die russische Armee erneut einen Teil der 5. Panzer-Armee, aber da Königsberg ein fundamental wichtiges Ziel ist, das unbedingt geleert werden muß, werden diese Opfer in Kauf genommen. Sollte jegliche deutsche Präsenz aus Königsberg vertrieben sein, würde es möglich werden, Polen den Krieg zu erklären und die dünne deutsche Front schlagartig aufzureißen. Aus dem Hauptquartier des deutschen Führers dringt das Gerücht, daß er erwägt, die Einheiten in Königsberg freiwillig zu entfernen, um sie zu retten, aber das Gerücht wird nicht bestätigt, auch hat der Führer keine Handhabe, einen solchen Befehl durchzusetzen.
Auch in den Karpaten kehrt keine Ruhe ein. Erneut wird die 17. und 14. Armee angegriffen, doch dieses Mal verzichtet Deutschland auf die Hinzunahme des Hauptquartiers, da der zweite Schauplatz in Bessarabia offenbar als wichtiger eingestuft wird. Der Angriff kostet Rußland eine Kavallerie-Einheit und fügt der 14. Armee schwere Verluste zu.
Der letzte Angriff dieses Winters richtet sich erneut gegen die 12. Armee, die dieses Mal trotz Unterstützung durch das Hauptquartier zerschlagen wird (dr1) und erst in einiger Zeit wieder an die Front zurückkehren wird (Delay).
Weitere Reserve-Truppenbewegungen finden in diesem Winter kaum statt, da die russischen Einheiten sehr verzahnt an der Front stehen. Aus dem Hauptquartier des Führers wird von russischen Agenten folgendes Zitat gemeldet: "Langsam muß ich etwas machen."
Delay
Zum
Glück für Deutschland ist für alle zerschlagenen
Armeen abzusehen, daß sie mit schnellen Delay-Rolls von
1-2 bald wieder an die Front zurückkehren.
März-April 1942
Seasonal
Phase: Spring
Seasonal Victory Point Check: +4 Axis (Oslo, London, Antwerpen,
Paris)=+1 Axis Tide
Axis
Turn
In
diesem Monat scheint die Kriegsmaschinerie Deutschlands richtig
auf Touren zu kommen: Deutschland verkündet, daß ab
sofort an Jet Fighters gebaut wird - Production Directive Jet
Fighters. In Königsberg werden zwei neue Corps ausgehoben;
in Italien wird in Neapel mobilisiert.
Tatsächlich gelingt der deutschen Forschung auf Anhieb die Produktion der geplanten Jet Fighter: Special Weapons Success. Die Aktivitäten veranlassen den Führer um ein Haar, noch größenwahnsinniger zu werden ("Hitler orders attack" wurde nur um 1 verfehlt), aber die Generäle können ihn beruhigen, daß durch die neuen Superwaffen das leere Europa in völlig neuem Licht erscheinen wird, auch ohne neue Kriegsschauplätze. Man beschließt, die Jet Fighter zukünftig als War Production Marker zu verwenden und nicht einfach nur als Abfangjäger.
In der Ostsee verkehrt weiterhin ein Supply-Convoy, im zentralen Mittelmeer werden die Italiener weiterhin Truppen befördern. Leise Stimmen aus der deutschen Generalität lassen durchsickern, der Führer sei "am Schlingern". Dennoch werden verstärkt weiter Truppen aufgebaut; in Brindisi formt sich die 4. Italienische Armee, in Neapel die 12. Armee. Auch in den Karpaten wieder wieder aufgerüstet; die 9. deutsche Infanteriearmee findet zurück zu voller Stärke und in Königsberg formiert sich die 12. Armee neu, die zuvor in den Karpaten vernichtend geschlagen worden ist. In Berlin hingegen wird von der 19. Armee ein Corps abgetrennt.
Auch zahlreiche Truppenbewegungen finden in diesem Frühling statt. Aus Venedig wird eine deutsche Infanterie nach Tobruk verschifft; in Italien bewegen sich die 1. ital. Armee und das Ital. HQ in Richtung Taranto-Brindisi, wo bereits ein deutsches Corps und die 4. Italienische Armee stehen. In den Karpaten werden, wie üblich, mal wieder die Truppen umverteilt. Alles in allem fehlen kleine, bewegliche Corps, um entstandene Lücken aufzufüllen. Die Kräfte der Deutschen sind auf Königsberg, die Karpaten und England konzentriert, während Frankreich vollkommen ignoriert wird. Die Truppen aus Bessarabia ziehen sich an die polnische Grenze zurück, was vom Führer natürlich nicht als Rückzug, sondern als "Frontverkürzung" deklariert wird.
Zum ersten Mal seit langen Monaten scheint Hitler seine Generäle wieder davon überzeugt zu haben, einen Angriff durchzuführen, um die durch Stalin erlittene Schmach im Winter wettzumachen. Deswegen wird gegen die in vorderster Front stehenden Russen am Karpaten-Korken vorgegangen. Stalin entschließt sich, bei diesem Angriff sein entfernt stehendes HQ mitzunehmen, da der Rückzugsweg verstellt ist und durch einen erzwungenen Rückzug der Schaden immens gesteigert werden würde. Deutschland greift mit einem Verhältnis von 3:1 an und kann ein Ex 0/0 erzielen, wodurch es einen Panzer-Step verliert. Rußlands HQ erleidet ebenfalls einen Verlust, was aber nicht weiter tragisch ist, da es in der anbrechenden Season sofort wieder verstärkt werden wird. Der Tausch ist für den Deutschen deutlich teurer, da Panzer-Steps für das angeschlagene Reich momentan sehr wertvoll sind.
Es bleibt allerdings bei einem Angriff; den Rest des Monats verbringt Deutschland damit, weitere Einheiten zu Rommel an den Rand der Qatara-Senke vor El Alamein zu schicken. Italienische Einheiten in Albanien rücken an die griechische Grenze vor; ein Angriff auf Athen durch Mussolini ist sehr wahrscheinlich. Das HQ in den Karpaten wird durch ein Infantrie-Corps verstärkt.
Um die Befreiung Frankreichs einzuleiten, werden zwei alliierte Flotten in den Atlantik geschickt. Deutschland versucht, den Aufzug der Navy zu verhindern, stellt jedoch entsetzt fest, daß es nicht in der Lage ist, dieser Flottenbewegung Einhalt zu gebieten. Es war davon ausgegangen, durch das in Cherbourgh platzierte HQ genug Einflußnahmemöglichkeiten zu haben und eigenen Abfangjägern eine Basis zu bieten, jedoch war es den verantwortlichen Generälen entgangen, daß sich diese Möglichkeit nur auf die Nordsee beschränkt, nicht auf den Atlantik. Hier wäre das Stationieren von Truppen in Brest oder Bordeaux absolute Pflicht gewesen, um jegliche alliierte Seebewegung zu unterbinden. Deutschland, das im gesamten Krieg absichtlich auf den Einsatz seiner mittlerweile stark angewachsenen Luftstreitkräfte verzichtet hat, um die Lufthoheit nicht zu verlieren, muß zu der Erkenntnis gelangen, daß es eine Fehleinschätzung war, seinen Rücken in Frankreich dadurch freihalten zu können, indem es die größte Anzahl an Support-Units hortet... wenn es nicht in der Lage ist, diese Einheiten in Ermangelung eines Friendly Ports auch einzusetzen. Die Alliierten nehmen das Geschenk der vernachlässigten Häfen jedenfalls sehr dankbar entgegen und bauen in ihrem Eifer zwei Beachheads - einen vor Brest und einen vor Bordeaux... bevor ihnen auffällt, daß sie in der Movement-Phase nur einen der beiden Beachheads aufgrund der limitierten Möglichkeiten, Naval Transport im Atlantik durchzuführen, nutzen können. Besser wäre es gewesen, die zweite Flotte als zusätzliche Support-Einheit zum Truppentransport einzusetzen und auf diese Weise gleich zwei US-Einheiten nach Brest zu ordern; diese Chance ist durch eine Fehleinschätzung der US-Einsatzleitung nun vertan und eine Flotte ist vergeudet. Das ist jedoch verschmerzbar, da die Alliierten sich über einen Mangel an Support-Einheiten momentan nicht beklagen können.
In England rücken Montgomerys 8. Armee und eine weitere Armee direkt vor Southampton vor; das alliierte HQ bezieht in den rauhen Lowlands bei Manchester Stellung. Weitere britische und amerikanische Einheiten werden auf die östlichen Häfen verteilt, um gegebenenfalls verschifft zu werden.
Es folgt eine blitzartige unopposed Beachhead-Landing in Brest, das von US-Infanterieeinheiten in Besitz genommen wird. In der folgenden Reserve-Phase folgt ein weiteres US-Infanterie-Corps aus Glasgow nach Brest, um dort in naher Zukunft eine US-Armee bilden zu können.
Durch die Einnahme von Brest wird das zwischenzeitlich neutrale Vichy überzeugt, sich wieder den westlichen Alliierten anzuschließen, da nun die Befreiung Frankreichs von deutscher Gewaltherrschaft sehr wahrscheinlich wird. Mit fliegenden Fahnen wird ganz Frankreich zu einem aktiven westlichen Verbündeten.
Der Ring um Königsberg wird weiter geschlossen, auch am Korken versammeln sich frische russische Einheiten in der freigewordenen Öffnung, die Hitlers "Frontverkürzung" geschaffen hatte.
Nach der Beendigung aller Truppenbewegungen erfolgt ein neuer Angriff gegen Königsberg, wieder mit einem Kräfteverhältnis 3:1, was Deutschland empfindlich trifft (dr2). Da kein Rückzug aus der umlagerten Hafenstadt möglich ist, wird die frisch formierte 12. Armee wieder zerschlagen, nur ein deutsches Infanterie-Corps bleibt zurück. Dieses kann leider nicht vernichtet werden, da die russischen Pläne in diesem Frühjahr keinen Blitzangriff vorsehen, sondern nur reguläre Kämpfe durchgeführt werden. Auch in den Karpaten geht der Kampf weiter; hier wird gegen die 6. deutsche Infanterie-Armee vorgegangen, die gleich Verluste in Corpsstärke erleidet, obwohl das Kräfteverhältnis hier nur 3:2 beträgt.
Zum Ende des Frühjahrs werden noch einzelne Truppenverschiebungen im russischen Hinterland durchgeführt und die Städte geleert, da am Ende dieses Monats zahlreiche neue Truppen in den Städten sowie zwei Panzer-Corps in den Hauptquartieren an der Front ausgehoben werden.
April-Mai
1942
Weather: Mud
Im Zentralen Mittelmeer verkehrt in diesem schlammigen Monat ein Supply-Convoy; im Baltikum sind offenbar neue Truppenbewegungen in Richtung Königsberg geplant, denn man entsendet einen Truppenconvoy dorthin.
In Afrika baut sich vor El Alamein die italienische Fascist Legion auf, die stärkste italienische Einheit (4-4-3). Gleichzeitig berichten Spione, daß Hitler mit leichtem Kopfzerbrechen auf das fast leere Frankreich starrt, wo die westlichen Allierten dank des Umschwungs Frankreichs zum aktiven westlichen Verbündeten nun über zahlreiche friendly ports verfügen, die alle bewacht werden müssen.
Delay
Eine US-Flotte
kehrt sofort ins Geschehen zurück, die zweite US-Flotte wird
erst in 5 Turns wieder in den alliierten Force Pool stoßen.
May-June
1942
Seasonal Phase: Sommer
Seasonal Victory Point Check: +3 Axis (Antwerpen, London, Paris), Axis Tide 1
Im Nordatlantik wird eine U-Boot-Flotte gesichtet, die offensichtlich den Auftrag hat, den alliierten Schiffsverkehr nach Frankreich und Nordafrika zu unterbinden. Das können die Allierten nicht zulassen und senden das RAF Fighter Command, um die Flotte zu vertreiben. Zudem fliegt die deutsche Luftwaffe einen Angriff auf Brest, der von der US Air Force abgeschlagen wird. Die zweite gesendete Luftangriffswelle kommt jedoch durch. Auch erfolgt zeitgleich ein Luftangriff in der Wüste zwischen Cairo und Alexandria. Den ersten Luftschlag kann die RAF abwehren, eine weitere Welle kommt durch und erreicht ihr Ziel. Da Deutschland seine Lufteinheiten für den vermeintlichen Schutz der Atlantikküste aufbewahrt hatte und sich diese Aktion als überflüssig herausgestellt hatte, verfügt es nun natürlich über zahlreiche Lufteinheiten. Diese werden jedoch in dem ersten Sommermonat allesamt in Kämpfen eingesetzt, genauso wie die alliierten Lufteinheiten. Im Zentralen Mittelmeer kreuzt eine italienische Flotte auf, mit der eindeutigen Absicht, eine Landung schwererer Einheiten in Albanien durch einen Beachhead zu unterstützen. Diese Flotte wird nicht durch die alliierte Navy aufgehalten, da das Alliierte Oberkommando der Ansicht ist, daß italienische Operationen nachrangig zu behandeln sind. Operation Avalanche ist nach wie vor geplant, auch wenn es Uneineigkeiten über das Timing gibt, und spätestens zu diesem Zeitpunkt werden alle italienischen Einheiten in ganz Europa die Flucht ergreifen und die Reaktivierung eroberter Länder wie z.B. Griechenland ermöglichen. Italienische Besatzungstruppen sind deshalb in dern Augen Churchills nur ein vorübergehendes Ärgernis, aber kein dauerhaftes Problem.
In Königsberg wird die 2. Armee zusammengestellt, in Berlin erreicht die 19. Armee volle Stärke, genau wie das Italienische HQ in Taranto. Zudem wird in Königsberg eine Festung Europa errichtet, die den Russen allerdings nicht sonderlich beeindruckt.
Wie erwartet, wird zwischen Süditalien und Albanien ein Beachhead errichtet und schwere Verbände nutzen diesen, um Albanien zu erreichen. Gleichzeitig melden Spione aus dem Hauptquartier des Führers erneute Selbstgespräche und Murmeleien darüber, daß man "Afrika crashen wolle" und "sich kümmern" müsse. Genaue Details werden leider nicht bekannt. 3 Infanterie-Corps aus Wien rücken durch Ungarn auf die Karpaten vor, und auch aus Prag werden Bewegungen des SS Panzer-Corps in Richtung Ostfront gemeldet. In Rußland diskutiert Stalin derweil, wann Polen der Krieg erklärt werden soll, um Deutschland unter Druck zu setzen und die Generäle können überzeugt werden, daß nach dem Fall Königsbergs ein optimaler Zeitpunkt gekommen ist. Auch in Frankreich wird Deutschland nun rege; 3 Panzer-Corps aus Metz bewegen sich vor Brest, genau wie 3 Infanterie-Corps, die über Le Havre auf Brest vorrücken. Deren Plätze werden eingenommen von Infanterie-Corps aus dem Ruhrgebiet, die Antwerpen und die restlichen freien Häfen Frankreichs sichern. Auch das HQ aus Cherbourgh, das eigentlich für die Unterstützung von Southampton abgestellt ist, schließt sich den Einheiten um Brest an. Am Karpaten-Korken läuft ebenfalls alles auf einen Angriff hinaus; hier werden an der Front geschwächte Verbände gegen stärkere Verbände ausgetauscht.
Wie nicht anders zu erwarten, erfolgen in diesem Sommer einige blitzartige Angriffe. Als erstes landen italienische Einheiten vom Beachhead im leeren Tirana. Dieses ist nicht wirklich als feindlicher Akt zu werten, da Albanien ohnehin unter italienischer Kontrolle steht; der Duce liebt jedoch die großen Gesten.
Rommel zieht derweil gegen Alexandria. Mit einer Übermacht von 3:1 durch HQ und Luftunterstützung werden das BEF und das BEF HQ zerstört; lediglich ein Neuseeländisches Armored Corps bleibt in Alexandria zurück und hält die Stellung.
Ein Angriff auf Brest mit Luftwaffen, Panzer- und HQ-Unterstützung vernichtet ein US-Infanterie-Corps.
Am Karpaten-Korken wird zudem ein Angriff auf die 3. Guards-Armee und eine weitere Armee durchgeführt; hier erreicht Deutschland ein unglaubliches Kräfteverhältnis von 9:1 und zwingt die Einheiten, die sich absichtlich ohne HQ verteidigt haben, mit einem DR2 0/3 zum Rückzug in die Sümpfe, wobei schwere Verluste erlitten werden. Nur eine Guards-Infanterie erreicht ihr Ziel. Aus Lvov exploiten deutsche Verbände in die russischen Linien herein und verzückt verkündet der Führer: "4 Fronten.... cooool!".
Doch mit diesen Blitz-Angriffen ist man noch nicht zufrieden; es werden weitere Kämpfe durchgeführt. Erneut schlägt Rommel gegen Alexandria und leert dieses durch das nun absolut überlegene Kräfteverhältnis von 9:1. Die italienische Fascist Legion nimmt Alexandria in Besitz, während Rommel und ein Panzer-Corps weiter auf Kairo vorrücken. Auch Brest liegt erneut unter schwerem Feuer, das die Stadt bis auf ein US-Corps säubert; all diese Kämpfe laufen für den Deutschen vollkommen verlustfrei ab.
Nach Beendigung aller Kämpfe nimmt das HQ bei Brest seine angestammte Position in Cherbourgh wieder ein, auch wird Nantes besetzt. Im Hinterland am Karpatenkorken finden Umsortierungen statt.
Zufrieden mit seiner spektakulären Hafenlandung im eigenen Land erklärt Mussolini am Ende dieses Monats großspurig Griechenland den Krieg und eilig beziehen 3 griechische Armeen Stellung in und um Athen; allen gelingt eine volle Mobilisierung.
Das Commonwealth schickt eine neue neuseeländische Einheit, die in Afrika Unterstützung leisten soll. Ansonsten werden auch in England und den USA Einheiten ausgehoben. Die politischen Verhandlungen im Rahmen der Symbol-Conference tragen die erhofften Früchte: es wird Military Aid gewährt und somit sind die Franzosen in der Lage, in Lyon ein Corps auszuheben. Das ändert natürlich schlagartig die Lage im Hinblick auf Avalanche, denn ein marodierendes französisches Corps kann schnell Genua und die Städte Norditaliens bedrohen und für US-Einheiten einen Friendly Port schaffen, so daß mit seiner Hilfe ein "Blitz"-Avalanche möglich gewesen wäre. Leider war diese Möglichkeit zuvor jedoch zu unkalkulierbar, um eine so wertvolle Option wie Avalanche aufs Spiel zu setzen, und so hatte die langatmige Politik gesiegt und diese verlockende Chance vertan. Nun hieß es, einen Fuß nach Italien zu bekommen und dort eine massive Präsenz auszubauen - und diese bis zum Frühjahr zu behalten. Das würde sich als nicht unproblematisch erweisen, da natürlich alle deutschen und italienischen Kräfte in Richtung der bedrohten Region eilen würden. Andererseits ist das wieder ein neuer Schauplatz, um den Deutschland sich kümmern muß - ob diese Situation nun mehr Vor- oder Nachteile mit sich bringt, kann nur die Zeit zeigen. Eines ist auf jeden Fall klar: Dem Deutschen gefällt der aufploppende Franzose in Lyon überhaupt nicht, weil er dessen Tragweite nicht einschätzen kann und zudem sein ganzes Kernland absolut leer vor ihm liegt.
In Nordafrika wird Suez durch die neuseeländischen Einheiten verstärkt; gleichzeitig ziehen alle verfügbaren Einheiten nach Cairo, um es zu schützen. Das französische Corps in Lyon nimmt zielgerichtet Kurs auf Genua und besetzt den Hafen; gleichzeitig wird eine US-Infanterie nach Französisch-Nordafrika verbracht, um von dort aus in das eroberte Genua zu fahren. In England bereitet man sich auf einen Angriff auf Southampton oder London vor und bringt die stärksten Armeen an die Front.
Es wird dringend Zeit, daß Stalin an vielen Fronten massiv gegen Deutschland vorgeht, denn der russische Force Pool ist nach Erklärung der Offensive fast völlig ausgeschöpft; sollten im nächsten Herbst mit der War Production weitere Einheiten gebaut werden, müssen zuvor neue Steps befreit werden. Mittlerweile befinden sich nahezu alle russischen Einheiten im Einsatz; eine massive rote Mauer reiht sich an der völlig überfüllten Grenze zu Ungarn, Rumänien und Polen auf, bereit, nach Mitteleuropa zu rollen.
In Smolensk wird ein weiteres HQ zu voller Stärke aufgebaut, auch entlang der gesamten Front formieren sich neue Armeen, teilweise motorisierte Kavallerie und Panzerverbände. Rund um Königsberg und am Korken wird die Front mit den stärksten russischen Einheiten (Angriffsstärke 4) verstärkt. Dann erfolgt ein Blitzangriff auf Königsberg, in dem sich neuerdings eine Festung befindet. Mit einer für russische Verhältnisse angenehmen Angriffsstärke von 4:1 wird die gesamte deutsche 2. Armee in Königsberg vernichtet; lediglich die Fortress bleibt zurück, während die Russen keine Verluste erleiden. Wie die deutschen Generäle fieberhaft errechnen, wird diese Festung einen zweiten Angriff nicht überstehen und so wird Königsberg noch in diesem ersten Sommermonat fallen.
Am Korken stehen die deutschen Verbände durch den schmalen Korridor so gedrängt, daß sie sich selbst den Rückzugsweg abgeschnitten haben. Zielgerichtet wird die 3. Deutsche Armee angegriffen, die absichtlich das HQ nicht mit einbezieht in der irrigen Annahme, sie müßte sich ohnehin nicht zurückziehen. Dabei vergißt die deutsche Generalität, daß sich diese Armee in weiter, offener, weißrussischer Steppe aufhält und keine Möglichkeit hat, bei einem erzwungenen Rückzug an Ort und Stelle zu bleiben. Der Angriff erfolgt mit 4:1 und das Ergebnis lautet: Dr2. Da der Rückzugsweg verstopft ist, erleiden unbeteiligte deutsche Einheiten im Hinterland Verluste und so kostet dieser Rückzug Deutschland 2 Steps. Offenbar haben sich die verantwortlichen Offiziere nicht ausreichend mit der russischen Geographie auseinandersetzt, was von Stalin natürlich sehr bedauert wird. Auch andere deutsche Verbände in den Karpaten werden angegriffen, hier nimmt Deutschland nun das HQ mit und so kommt es zu einer massiven Schlacht von 23 Angriffsfaktoren zu 18 Verteidigungsfaktoren und damit zu einem 1:1. Dieser Angriff gelingt nicht; die Russen verlieren 1 Panzer-Corps, während Deutschland keinen Schaden nimmt.
Doch Stalin ist nicht zufrieden mit den Kämpfen und befiehlt erneute Angriffe. Noch einmal wird gegen Königsberg vorgegangen, dieses Mal prallen 31 Angriffswerte auf 3 Verteidigungswerte, was zu einem Endverhältnis von 6:1 führt. Das Ergebnis von dr 3 0/1 vernichtet die Festung Europa bis auf die letzte Grundmauer und triumphierend nehmen russische Kräfte Königsberg in Besitz. Der gesamte Norden des östlichen Mitteleuropas ist damit in russischer Hand und nichts liegt mehr zwischen Stalin, Polen und Berlin.
Alle starken Einheiten bauen sich an der russischen Grenze auf und wie geplant erklärt Stalin Polen noch in diesem Monat den Krieg, da er nun den gesamten Rücken frei hat. Hastig wird in Polen mobilisiert; polnische Einheiten bilden einen Verteidigungsring um Warschau und reihen sich an der Grenze auf. Sie scheinen nicht sonderlich gut organisiert zu sein, denn nur zwei Einheiten gelingt die volle Mobilisierung.
Delay: In diesem Sommermonat ist der Delay für alle Fraktionen gleichermaßen hoch.
June-July
1942
Weather:
Summer
Der Führer ordnet erneute Blitzangriffe an. Als erstes landen die deutschen Fallschirmjäger in Kairo und bereiten alles für einen Angriff auf die Stadt vor. Währenddessen wird erneut das US Infanterie-Corps in Brest angegriffen, das einer Wucht von 6:1 nichts entgegenzusetzen hat. Hastig nimmt Deutschland Brest, den letzten vom Feind kontrollierten Hafen in Frankreich in Besitz, während die beteiligten Kräfte sich durch Exploitation in südöstliche Richtung weiterbewegen.
Als nächstes erfolgt der erwartete Angriff auf Kairo und die darin stationierte Garrison-Fortress. Hier stehen 15 Angriffsfaktoren 4 Verteidigungsfaktoren gegenüber, was schließlich zu einem Dr2 führt. Die Garrison wird zerstört; ein letztes britisches Infanterie-Corps zieht sich nach Suez zurück, während die Fascist Legion in Karo einmarschiert.
In Griechenland wird die 3. griechische Armee vor Athen angegriffen und zerschlagen. Sofort rücken die deutschen und italienischen Angreifer auf Athen vor, das momentan nur von einer Infanterie-Armee verteidigt wird.
In den Karpaten wird gegen die Russen vorgerückt; hier greift Deutschland mit erstaunlichen 46 Angriffsfaktoren und einem Hauptquartier 12 russische Verteidigungsfaktoren und ein HQ an. Es kommt mit einem Ergbnis von 4:1 zu dem Verlust von einer russischen Guards-Infanterie-Einheit und Verlusten beim beteiligten Hauptquartier.
Doch damit nicht genug! Nach dem Blitzkrieg folgt ein regulärer Krieg, der sich gegen die Infanterieeinheiten hinter dem Nil richtet. Sie werden mit 16:3 zum Rückzug in Richtung Jerusalem gezwungen, zudem verlieren die Briten ein Panzer-Corps. Rommel rückt nach und bedroht Suez.
Auch Mussolini ordnet weitere Angriffe an - er schickt die Einheiten gegen Athen. Da die in Griechenland versammelten Kräfte den Griechen mit 8:1 überlegen sind, gelingt es ihnen, Athen im Handstreich zu leeren und in Besitz zu nehmen.
In den Karpaten wird ebenfalls weitergekämpft; hier prallen erneut die 46 Angriffsfaktoren auf die russischen Verbände; beide Seiten haben Artillerieunterstützung durch ihre Hauptquartiere. Ein Guards-Corps wird eliminiert, die 3. russische Panzerarmee hält dem Angriff stand.
Im Anschluß an die Kämpfe verteilt Deutschland seine Truppen weiter; man scheint bestrebt zu sein, möglichst schnell alle feindlichen strategischen Städte zu sichern, die bislang erobert wurden. So wird ein Infanterie-Corps aus Le Havre nach Oslo geschickt. Eigentlich war es für Southampton bestimmt, jedoch kann es aufgrund der gegnerischen Präsenz (ZOC) dort nicht mehr anlanden. Die Einheiten der Brest-Belagerung verteilen sich in Belgien und Frankreich, ein deutsches Panzercorps fährt nach Lyon, um weitere französische Eskapaden dort zu verhindern. Auch bezieht eine deutsche Panzereinheit in Marseille Stellung und italienische Einheiten aus Rom ziehen in Richtung Genua. Offenbar ist die französisch-amerikanische Präsenz in dem kleinen Hafen Anlaß zu größerer Sorge und man will sich um diese Bedrohung kümmern, bevor die Alliierten dort einen größeren Brückenkopf errichten können. Auch Polen bereitet dem Führer weiterhin Sorge, so daß sich die 17. Armee aus den Karpaten nach Krakau bewegt. Sie wird gerade noch von den polnischen Verbündeten toleriert, aber eine weitere Armee wird zum Brechen der noch jungen Koalition zwischen polnischen und deutschen Einheiten führen.
Ein absolut leeres,
verlassenes Mitteleuropa...
Gegen Ende des Monats verkündet Mussolini, daß Griechenland fortan unter seiner Kontrolle ist und damit zum Conquered Western Allied Minor Country degradiert wird.
Schließlich erklären die Westmächte Syrien den Krieg, da das Land sich weigert, die aus Ägypten vertriebenen britischen Truppen in Richtung Bagdad passieren zu lassen. Durch die Kriegserklärung wird es den gestrandeten britischen Truppen in Palästina auch möglich, sich nach dem Fall Alexandrias über Basra mit Supply zu versorgen.
Es gelingt einer russischen Elite-Panzerarmee, ein vor Warschau stationiertes polnisches Corps ohne jeden Widerstand zu überrennen und dadurch aus dem Weg zu räumen. Nun ist der Weg nach Warschau frei und Armeen bauen sich vor der polnischen Hauptstadt auf. Auch in den Karpaten wird weiter aufgerüstet.
Es erfolgt ein Blitzangriff auf deutsche Armeen (1. Panzer, 9. Inf und ein HQ), die sich im unwegsamen Bergland der Karpaten verschanzt haben und nun unter Luftangriffen liegen. Rußland greift mit 37 Angriffsfaktoren gegen 18 Verteidigungsfaktoren an, was zu einem letztendlichen Kräfteverhältnis von 3:1 führt. Als Ergebnis der Schlacht wird die 9. Armee und das deutsche HQ reduziert. Da es sich um das einzige HQ in den gesamten Karpaten handelt, ist dieser Verlust besonders schmerzhaft, da Deutschland nicht in der Lage ist, diese Verluste durch neue Infanterie-Corps auszugleichen; es herrscht drastischer Nachschubmangel in ganz Deutschland und Osteuropa.
Ein polnisches Kavalleriecorps vor Warschau kann von den russischen Verbänden in die Hauptstadt getrieben werden (Dr3 0/2), wo es zu großen Kollateralverlusten kommt und schließlich dazu führt, daß nur noch ein polnisches und ein deutsches Infanterie-Corps in Warschau zurückbleiben. Diese sind natürlich eine verlockende Beute und werden sogleich von russischen Einheiten mit überlegenen Kräfteverhältnissen von 9:1 attackiert, was zu einem totalen Rückzug des deutschen Infanterie-Corps aus Warschau führt, das sich hinter Krakau an die deutsche Grenze zurückzieht. Die polnische Infanterie wird im Kampf um die Stadt total aufgerieben und so können russische Verbände die Hauptstadt in Besitz nehmen und weiter bis vor Danzig exploiten, wo sich noch ein deutsches und ein polnisches Infanteriecorps aufhalten.
Auch gegen eine polnische Infanterie vor Posen wird in diesem Sommer vorgegangen; hier zwingt ein Dr3 0/2 die Einheit durch Posen zu fliehen, was dem Russen ermöglicht, auch diese Stadt in Besitz zu nehmen und bis auf Danzig vorzurücken, wo die dortigen Einheiten vollkommen umkreist stehen.
Es schließen sich weitere Kämpfe an der nun vorgelagerten Front an. Danzig wird das erste Ziel der zweiten Sommeroffensive; die hier stationierten Einheiten sind an der Küste gefangen und können sich nicht zurückziehen, so daß sie dem mit 3:1 durchgeführten Angriff zum Opfer fallen und Rußland den Hafen von Danzig in Besitz nimmt.
Auch in den Karpaten gehen die Kämpfe gegen die unter Luftbombardement liegenden deutschen Armeen (9. Inf, 1. Panzer + HQ) weiter. Rußland greift nach wie vor mit 37 AF und einem HQ an, während auf deutscher Seite nur noch 14 DF und ein reduziertes HQ übrig geblieben sind. Diese Schlacht kostet die 1. Panzer-Armee einige Panzereinheiten.
Nach dem Ende aller Kämpfe werden die neu eroberten Gebiete befestigt. Warschau, Posen und Königsberg werden verstärkt, Krakau wird besetzt, um Polen zu befreien und die Front wird weiter an die Oder in Richtung Berlin verlagert.
Deutschland steht kurz davor, von der roten Flut überrollt zu werden und Stalin findet es äußerst amüsant, nun auch noch Rumänien den Krieg zu erklären, das bislang ruhig gehalten hatte, und dadurch die Front weiter zu vergrößern. Auch Bukarest ist ein lockendes Ziel. Hastig rekrutieren die Rumänen ihre Armeen in und um Bukarest, wobei 4 Einheiten zu voller Stärke finden. Mitteleuropa, insbesondere Deutschland mit seinen vielen strategischen Zielen, ist quasi entleert von jeglichen deutschen Einheiten, die in den Karpaten gestaut sind und in Gefahr geraten, durch die in Polen vorrückenden Russen außer Supply zu geraten. Auch in England und Frankreich halten sich noch Deutsche auf, die London und die französischen Küstenstädte bewachen, sowie in Nordafrika, wo Kairo und Alexandria besetzt gehalten werden. Diese Kräfte hängen jedoch am sehr schwachen Supply-Tropf durch Italien, der durch die Besetzung Genuas schon sehr bedroht ist, so daß mit weiteren Vorstößen in Afrika, zum Beispiel in Richtung Bagdad oder Teheran, nicht zu rechnen ist. Zahlreiche strategische Hexe liegen in direkter russischer Reichweite.
Juli-August
1942
Weather:
Summer
Ein deutscher Truppenconvoy fährt in der Nordsee auf und ab, während im Zentralen Mittelmeer ein Supply-Convoy der Italiener verkehrt. Der Führer notiert in sein geheimes, nie gefundenes wahres Tagebuch in einem schwachen Moment, daß die Variante "ein Seehund namens Barbarossa", angelehnt an "Operation Quick Fuse", nicht sehr fehlertolerant ist und zudem ein perfektes Timing erfordert. Ihm seien bislang definitiv zu viele Fehler unterlaufen. Auch stellt er mittlerweile seine zuvor so gelobte "Korken"-Strategie in Frage, weil er doch feststellen muß, daß die deutschen Einheiten im Osten dadurch eher behindert werden, während der zuvor an Einheitenmangel leidende Russe durch die sehr kleine Front stark begünstigt wurde. Die Wallies sind durch die Invasion Englands zwar sehr gebunden und weitestgehend machtlos, um auf dem europäischen Festland größeren Schaden anzurichten, aber das Ausmaß des nicht gestoppten Russen ist geradezu überwältigend. Dieser Tagebucheintrag wird vom Führer natürlich schnell vernichtet, als er wieder zu sich kommt.
Vor Krakau wird die 17. Infanterie-Armee zu voller Stärke aufgebaut, um das Kernland zu schützen. In Antwerpen wird zudem eine Festung Europa errichtet. In diesem Monat sind großangelegte Truppen-Umverteilungen angesagt, um die wenigen noch vorhandenen Einheiten optimal zum Einsatz zu bringen. Das Med HQ in Alexandria bewegt sich in Richtung Cairo, um beim Angriff auf Suez durch deutsche und italienische Afrika-Verbände Unterstützung zu leisten. Die Italiener setzen ihren Marsch durch Griechenland fort und nehmen mit 3 Infanterie-Einheiten Saloniki in Besitz, wobei sie sich noch nicht ganz des drohenden Supply-Problems bei zu großer Entfernung von Tirana bewußt werden, das keinerlei Straßenanbindung hat. In Italien bewegen sich die verbliebenen, schwachen Einheiten nach Norden, um bei der Rückeroberung Genuas mitzuwirken, das von deutschen Panzerverbänden aus Marseille und anderen französischen Städten umringt wird. Deutschland ist nicht länger in der Lage, Marseille zu halten bzw. zu bewachen, da kein Nachschub in Sicht ist, und so wird Marseille zugunsten der Befreiung Italiens aufgegeben - dadurch wird das in Genua eingeschlossene französische Infanterie-Corps wieder in Supply gesetzt. Die 17. Infanterie-Armee besetzt das strategisch wichtige Breslau. Aus dem Korken wird nun ein radikaler Rückzug vollzogen angesichts der hereinquellenden russischen Armeen. Das reduzierte HQ zieht sich vor Budapest zurück, gleiches gilt für die 11. Infanterie und 4. Panzer-Armee, die dem russischen Sturm einfach nicht mehr standhalten können und durch die auch kein Zeitgewinn in den Karpaten mehr zu erwarten ist. Deutschland setzt nun nur noch auf den Zeitfaktor und bemüht sich, die frei daliegenden strategischen Hexe zu sichern und totale Flucht aus dem Korken ist ein geeignetes Mittel, das selbst der Führer in dieser Situation toleriert, wo in Berlin bereits der Kampflärm von der Oder zu hören ist. Das 1. SS-Panzer Corps aus Lvov zieht sich bis vor Wien zurück und leert Lvov, was die Russen gerne als Geschenk annehmen. Die neuen Verbündeten, die Rumänen, bilden einen Block auf der Straße nach Budapest, um die Eroberung der Stadt so lange wie möglich hinauszuzögern, gleichzeitig befestigen sie die Stadt. Die Achse muß bis zum Sommer 1944 durchhalten, also noch knapp zwei Jahre, und es zeichnet sich ab, daß es sehr schwer sein wird, weitere Verluste bis dahin aufzufangen, da kaum mit weiterem Nachschub auf deutscher Seite zu rechnen ist, wo das meiste Pulver bereits zuvor verschossen wurde.
Deutschland greift in diesem Sommer Suez in einem Blitzangriff an; hier gelingt ein Kräfteverhältnis von 3:1, was zur Zerstörung der in Suez stationierten britischen und indischen Infanterie führt; lediglich das neuseeländische Corps, das für besondere Tapferkeit berühmt ist, hält die Stellung.
Auch gegen das amerikanische Corps in Turin wird vorgegangen, was Deutschland ein kostbares Panzercorps kostet, während die Amerikaner durch die Alpen fliehen und in Lyon Stellung beziehen. Im Nachhinein stellt das alliierte Oberkommando fest, daß ein Rückzug nach Marseille eventuell die bessere Wahl gewesen wäre (um im Naval Transport wieder zurück nach Genua zu gelangen), aber im Endeffekt hat diese Entscheidung keine kriegswichtigen Konsequenzen. Ein deutscher Panzer rückt nach in die Alpen, um den Amerikanern die Rückkehr nach Italien zu erschweren.
Anschließend geht der Angriff auf Suez in die zweite Runde; hierbei zerstören überwältigende 8:1 das neuseeländische Corps, was zur totalen Entleerung Ägyptens von britischen Einheiten führt. Lediglich ein britisches Infanteriecorps in Haifa ist nun die letzte britische Präsenz im Nahen Osten.
Zum Ende des Monats rücken weitere Truppen auf Genua vor, was durch die Lage inmitten des Gebirges, wo es keine ZOC gibt, vereinfacht wird. Das nun leer stehende Marseille kann in Ermangelung deutscher Einheiten nicht mehr in Besitz genommen werden und muß als aufgegeben betrachtet werden. In Mitteleuropa ziehen sich die Deutschen weiter in die strategischen Hexe zurück; nun sind sie hier rein defensiv stationiert. Auch der totale Rückzug aus dem Korken geht weiter. Aus Oslo wird ein Infanteriecorps abgezogen und nach Hamburg gebracht, während die Generäle des Führers unter der vorgehaltenen Hand etwas von "ratlosem Lückenfüllen" murmeln, das momentan im Gange wäre. Turin ist von amerikanischer Präsenz befreit und eine italienische Infanterie gesellt sich zum Italienischen Ex-Corps östlich von Genua.
Churchill übt politischen Druck auf diverse neutrale Länder aus ("Churchill pressures neutrals") und kann so Jugoslawien dazu bewegen, auf Seiten der Alliierten in den Krieg einzutreten. Das ist ein erneuter Schock für Deutschland, da Jugoslawien der letzte verbliebene Puffer in Südeuropa gewesen ist und die Jugoslawen zudem bedrohlich nah an Kernstädten des Deutschen Reichs stehen. Die jugoslawische Armee errichtet einen Ring um Belgrad und baut einige Armeen vor Zagreb direkt an der deutschen Grenze auf; ein Ex-Kavallerie-Korps wird bereitgestellt, um Venedig in Besitz zu nehmen und dadurch alle deutschen Kräfte in Italien und Afrika vom Supply abzuschneiden, gemeinsam mit den Alliierten in Frankreich, die die dortigen Straßen und Verbindungen blockieren.
In Genua formiert sich aus dem britischen BEF und dem französischen Corps die Anglo-Allied Army. Supply erhalten die französischen Einheiten hierbei aus dem nun verlassenen Marseille.
Das in Haifa stehende britische Infanterie-Corps durchquert Syrien und marschiert in Richtung Bagdad, um Rommel von etwaigen merkwürdigen Plänen abzubringen. Ein US Panzercorps wird aus den USA direkt nach Genua verschifft. Die Jugoslawen nehmen Wien in Besitz und die Kavallerie zieht nach Venedig, obwohl auch München in Reichweite gewesen wäre. Kampfhandlungen finden in diesem Monat nicht statt; stattdessen werden am Ende des Monats weitere US Panzerverbände aus den USA verlegt, dieses Mal nach Marseille, während eine weitere jugoslawische Armee Venedig verstärkt.
Im Anschluß
an die Beseitigung letzter Achsen-Überbleibsel aus Osteuropa
überrollt Rußland komplett Polen, befestigt die Front
weiter und zieht vor Budapest auf. Die Polen sind von dem Vorgehen
so beeindruckt, daß sie sich mit fliegenden Fahnen den Sowjets
anschließen und fortan deren Verbündete sind und den
Kommunismus zur neuen Staatsdoktrin erheben.
Delay:
Die
russischen Lufteinheiten scheinen in den Angriffen größeren
Schaden genommen zu haben; mit ihrer Rückkehr wird erst in
4 bzw. 6 Monaten zu rechenn sein.
August-September
1942
Seasonal
Phase: Autumn
Seasonal Victory Point Check: +6 Axis (London, Antwerpen,
Paris, Oslo, Cairo, Athen) vs. +4 Allies (Königsberg, Posen,
Warschau, Wien) = Axis Tide 0
Der
Führer ist nicht begeistert angesichts der Nachricht, daß
sein "No Retreat"-Befehl mit solcher Verzögerung
ausgeführt wird; mit der Durchführung ist erst im folgenden
Mud zu rechnen, was bedeutet, daß ein Erreichen einer Axis
Tide von 1 nicht mehr möglich sein wird, egal, wie glorreich
die deutschen Verbände noch alliierte strategische Hexe erobern
mögen. Das bedeutet, daß es für Deutschland fortan
nur noch um die Frage "Draw oder Niederlage" geht, da
ein Sieg nicht mehr erlangt werden kann. Dennoch weigert sich
der Führer, einzusehen, daß der Krieg für sein
Land gelaufen ist; stattdessen will er sehen, inwieweit ein Draw
gerettet werden kann. Durch die Endzeitstimmung eines total seiner
Einheiten beraubten Europas, während Rußland vor Berlin
steht, kommentiert der Führer: "Ich fühle mich
historisch!", auch wenn eine Endzeitstimmung im Herbst 1942
natürlich schon als besonders debakulös bezeichnet werden
kann.
Historisch korrekt setzt der Führer nun alles auf vermeintliche "Superwaffen", die das Kriegsende doch noch abwenden und einen Sieg herbeiführen sollen, anstatt sich um Befestigung und Truppenrekrutierungen zu kümmern: "Production Directive Type XXI U-Boats" wird in Angriff genommen, da Dönitz den Führer überreden kann, daß Deutschland nur tollere U-Boote benötigt, um das Ruder herumzureißen.
In Turin werden 2 italienische Infanterie-Corps ausgehoben, während Deutschland in Hamburg rekrutiert. Der Führer befiehlt Mussolini, sich gefälligst um Jugoslawien zu kümmern, da er sich durch die dreist einmarschierten Jugoslawen massiv gestört sieht. Die Italiener allerdings stehen in Griechenland out of supply, da sie das schwierige Terrain und die schlechten Hafenverbindungen unterschätzt hatten und verlieren dadurch enorm Zeit, in der sie nicht von Süden her auf Belgrad zumarschieren können. Der Führer fühlt sich durch die Jugoslawen massiv gestört und erklärt, daß er selbst einen Treaty in Erwägung gezogen hatte, es ihm in Ermangelung von genug politischem Einfluß jedoch zu unsicher gewesen war, da das US Commitment Level zu hoch war und die Axis Tide zu niedrig. So hatte er sich, statt politisch Einfluß zu nehmen, auf die Hoffnung verlegt, daß die Neutralen Länder in Südosteuropa sich schon ruhig verhalten würden. Nun, durch die neue Bedrohung aus Südosten, fühlt Deutschland sich "gelähmt". Alle deutschen Truppen in Osteuropa ab Budapest sind nicht mehr in Supply, da Wien durch die Jugoslawen besetzt gehalten wird und damit der einzige Knotenpunkt, der die Straße nach Osten versorgt, gesperrt ist. Zwar wäre es möglich, durch eine massive Öffnung und Schwächung der ohnehin dünnen Front, Budapest in Supply zu setzen, aber die Einheiten, die sich noch auf der Flucht aus den Karpaten befinden, bleiben dadurch außer Supply, da die einzige Verbindungsstraße nach Deutschland für sie über Wien führt.
Ein deutsches Panzercorps kann in Prag mobilisiert werden, doch der Führer stellt unmittelbar darauf fest, daß es in München besser aufgehoben gewesen wäre, um Italien wieder in Supply zu bringen.
Der Bau der Superwaffen scheitert in diesem Monat; die Forschungsergebnisse verlaufen negativ, Special Weapons Failure.
In der Nordsee verkehrt wieder ein Supply-Convoy, genau wie im Zentralen Mittelmeer, der jedoch nur noch italienische Einheiten in Afrika über Alexandria versorgt, während die deutschen Einheiten dort dank der versperrten Verbindung zwischen Italien und Deutschland außer Supply gesetzt sind. Auch verfügen die Alliierten mittlerweile über die totale Luft- und Seehoheit, während die deutsche Luftwaffe nur noch 2 Flugzeugstaffeln aufbieten kann. Der Führer verkündet, daß er nun "Schwung in die Sache bringen" wird und startet mit der Luftwaffe einen Angriff gegen die an der Oder stehenden Russen vor Berlin. Eine dieser Einheiten kann von den Russen abgefangen werden, eine zweite kommt durch. Das wiederum gefällt den westlichen Alliierten sehr, die in dieser Runde einen durch massive Luftunterstützung durchgeführten Angriff auf Southampton wagen werden; dadurch, daß Deutschland die gesamte Luftwaffe im Osten einsetzt, wo der Russe ohnehin nicht aufzuhalten ist, können die Westlichen Alliierten deutlich mehr Lufteinheiten zur Befreiung Englands einsetzen als eigentlich geplant und berechnet worden war.
In Turin formiert sich eine italienische Armee, in Hamburg wird das G Hauptquartier zu voller Stärke aufgebaut. In Berlin selbst wird eine Festung errichtet.
Rommel hat den Befehl, die Briten durch Damaskus nach Bagdad zu verfolgen, kann diesem Befehl jedoch nicht Folge leisten, da er sich durch die Blockade Italiens nicht mehr in Supply befindet. So bleiben die Afrika-Armee und das langsam nachrückende Med HQ in Palästina stecken. Die Jugoslawen in Venedig und die Alliierten in Genua, Marseille, Lyon und Toulouse blockieren sämtliche Verbindungswege nach Deutschland.
Die 4. Panzer-Armee und das 1. SS Panzercorps eilen über Breslau und die Oder zu den russischen Einheiten vor Berlin, die unter Luftangriff liegen; das neu formierte HQ G zieht hinter Berlin, um den letzten verzweifelten Gegenangriff zu unterstützen, obwohl es mit 2-4-2 eher ein defensives HQ ist. Aber der Deutsche kann sich das nicht aussuchen; seine beiden einzigen starken HQ liegen in Frankreich vor London und Southampton und das geschwächte HQ aus den Karpaten ist bei Budapest stationiert. Der Führer flucht erneut darüber, daß das neue Panzercorps in Prag nicht gut platziert wurde und so der Supply in Italien nicht wiederhergestellt werden kann und brüllt seine Generäle ob dieses totalen Zeitverlustes und der dadurch resultierenden Lähmung an. Es können nicht genug Löcher gestopft werden, der Supply-Mangel führt zu absoluter Manövrierunfähigkeit, so daß dieser Herbst nicht dazu genutzt werden kann, noch etwas mit Manöver zu retten - was vor dem schlammigen Herbst und dem Winter die letzte Chance gewesen wäre. Geheimberichte aus dem Führerbunker in Berlin sprechen sogar davon, daß Hitler leise zu sich selber murmelt: "Da habe ich mich aber böse wo reingefahren..."
Das in Prag stationierte Panzercorps wird östlich von Wien dazu verwendet, die 11. Armee in Budapest in Supply zu bringen; diese verläßt daraufhin Budapest und zieht ebenfalls vor Wien.
In diesem Herbst erfolgt ein Angriff gegen Genua, hier stehen 6 Verteidigungspunkten 9 Angriffspunkten gegenüber, was mit 3:2 ein für deutsche Verhältnisse geradezu katastrophales Kräfteverhältnis darstellt. Es kommt zu einem Austausch; die Italiener verlieren ihr Ex-Panzercorps und die Alliierten die kanadische Infanterie in Genua. Übrig bleiben die Anglo-Allied Army und ein US Panzercorps.
Ein in Erwägung gezogener Angriff gegen Wien, der mit einem Kräfteverhältnis von 10:4 durchgeführt werden würde, wird in letzter Sekunde abgeblasen, da die Deutschen keine Verluste mehr auffangen können. Stattdessen werden die Russen vor Berlin attackiert. Hier stehen 18 Angriffsfaktoren 9 Verteidigungsfaktoren gegenüber, beide Seiten verwenden HQ-Unterstützung. Rußland steht so dicht gedrängt, daß das HQ hinzugezogen werden muß, da ein Retreat-Ergebnis zu großen Kollateralschäden führen würde. Doch das HQ ist ohnehin durch 0-1-2-Infanterie-Steps untermauert, so daß ein Verlust spätestens in der nächsten Organisation wieder aufgefangen werden kann. Auf deutscher Seite unterstützt die deutsche Luftwaffe diesen Angriff. Das Kampfergebnis (dr 1 1/1) kostet die Russen ein HQ-Step und ein Armor Corps, während die Deutschen das 1. SS Panzercorps verlieren.
Am Ende des Monats rückt Rommel in Richtung Damaskus vor. Die 16. und 6. Infanterie-Armeen aus den Karpaten bewegen sich nach Budapest, während die 3. und 14. Armeen dank der feindlichen ZOC nicht mehr fliehen können. 3 Italienische Infanterie-Corps ziehen aus Saloniki in Richtung Belgrad, genau wie das Italienische Fallschirmjägercorps und das HQ, die allerdings im unwegsamen Gebirge Griechenlands hängen bleiben. Es steht nun außer Frage, daß Avalanche kommen muß, um diese lästigen italienischen Truppen an der Besetzung Jugoslawiens zu hindern.
Dank der Enigma-Maschine gelingt es, in einer "Ultra"-Operation Einblick in die deutschen Pläne für den nächsten Winter zu erhalten, was für die Planung von Avalanche wichtig ist. Die deutschen Pläne sind allerdings nicht sehr spannend, es ist lediglich "War Production" angesetzt. So wird der Entschluß, Avalanche im Winter zu spielen und den Blitz zu opfern, endgültig gefaßt und vorbereitet.
In den USA werden 2 Infanterie-Corps ausgehoben, 2 US Panzer-Corps ziehen im 15th HQ in England auf. Ein neues neuseeländisches Corps erreicht die Commonwealth-Box, um Bagdad zu unterstützen, und die Briten rüsten auf für den Angriff auf Southampton. Schwere Bomber und die USAF werden nördlich und südlich zwischen Southampton und London eingesetzt, um jegliche Rückzugswege abzuschneiden.
Das neuseeländische Corps landet in Basra, während die durch Syrien ziehende britische Infanterie Bagdad erreicht. Eine US-Infanterie wird aus den USA nach Genua geschafft, die US Infanterie aus Lyon besetzt Milano. Das US Panzercorps aus Marseille rückt in die Alpen westlich von Milano vor, um die Stadt bei Bedarf zu verstärken. Da auf diesen trockenen und sonnigen Herbst Mud folgen wird, wird Deutschland nicht viele Möglichkeiten haben, noch etwas gegen Avalanche zu tun, bevor der Winter kommt. Southampton wird mit den britischen Armeen unter der Leitung von Montgomery sowie etlichen allierten Panzercorps umzingelt; das 15th Allied HQ rückt auf, um den Angriff zu unterstützen und die alliierte Airborne macht sich zum Sprung bereit und springt schließlich über Southampton ab.
Es erfolgt ein gnadenloser Blitzangriff auf die Stadt. Die Alliierten bringen 31 Angriffsfaktoren auf, die 16 Verteidigungsfaktoren gegenüberstehen; hier fehlt 1 Faktor, um das Verhältnis noch günstiger ausfallen zu lassen. Dennoch hilft die massive Luftunterstützung, um es doch noch auf ein finales Verhältnis von 4:1 zu bringen. Das Ergebnis (dr1 1/2) führt zur totalen Vernichtung der 2. deutschen Panzerarmee in Southampton, während die Briten ein Armor-Corps verlieren. Doch es erfolgt sogleich ein zweiter Angriff auf die eingeschlossene Stadt; dieses Mal mit 29:10, wobei wieder ein Punkt fehlt. Das Ergebnis (dr 1 01/1) führt zur Schwächung der verbliebenen 4. Infanterie-Armee und des HQ in Cherbourgh, das Artillerieunterstützung über den Kanal gewährt.
Im Anschluß an diese Aktionen wird ein weiteres US Infanteriecorps aus den USA nach Marseille geschafft, während die Neuseeländer von Basra nach Bagdad reisen.
Das angeschlagene By HQ in Danzig wird wieder zu voller Stärke aufgebaut. Auch formieren sich zahlreiche neue Guard-Armeen und Panzerarmeen. In Warschau wird eine Festung errichtet, um jegliche Wiederoberungsversuche im Keim zu ersticken.
Die zurückgebliebene 3. Armee in den Karpaten wird total umkreist, zudem rücken die Russen auf die rumänischen Einheiten vor Bukarest auf, überqueren die Oder nördlich von Berlin, umzingeln die 4. Panzerarmee zwischen Breslau und Berlin, die sich ohne Schutz eines Hauptquartiers zu weit hinausgewagt hatte und verlegen die gesamte Front weiter nach Westen und Süden.
Auch in diesem Herbst erfolgen massive Angriffe. Als erstes wird gegen die 4. Panzerarmee bei Breslau vorgegangen, die zwar durch die Luftwaffe geschützt wird, mit 24:6 aber dennoch stark bedroht ist. Die Armee kann zum Rückzug nach Breslau gezwungen werden, wo die darin befindliche 17. Infanterie-Armee einen Kollateralschaden von 1 Step erleidet. Die Russen rücken sofort in die nun freigewordene Öffnung vor Breslau vor.
Ein Angriff gegen die eingekesselte 3. und 14. Armee in den Karpaten wird mit gnadenlosen 47:10 Faktoren durchgeführt, der die 14. Armee komplett zerschlägt.
Auch die Rumänen, die Bukarest zu schützen versuchen, werden Opfer eines russischen Angriffs mit 4:1, der sie zum Rückzug hinter ein Gebirge zwingt, während eine der rumänischen Armeen zerschlagen wird. Der Weg nach Bukarest ist frei und sofort rücken die Russen vor.
Im Anschluß an die Kämpfe wird weiter nach Westen und Süden gezogen und auch die zahlreichen Hauptquartiere rücken nach, um keine Lücken in der russischen Front zu lassen.
September-October
1942
Weather: Mud
Die Alliierten erhalten schon die Airborne zurück, zudem 2 RAF Units und eine Flotte, während Deutschland U-Boote und eine italienische Flotte, sowie Night Fighter erhält. Dennoch haben die Alliierten nach wie vor die totale Luft- und Seehoheit. Auch eine neue US-Armee steht zur Gründung bereit. In diesem Monat wird der "No Retreat"-Befehl endlich an allen Fronten gehört, leider viel zu spät, so daß er auf Axis Tide 0 landet und damit keinerlei positiven Effekt mehr hat.
Axis
Turn
Der
Führer versucht erneut sein Glück mit den Superwaffen
und in diesem Monat gelingt ihm die Produkton der Typ XXI-U-Boote,
die zum "War Production"-Marker deklariert werden, um
die Allierten zukünftig etwas zu verzögern.
In der Nordsee verkehrt erneut ein Supply-Convoy, genau wie im Zentralen Mittelmeer, obwohl er dort wie auch zuvor nicht dazu geeignet ist, die Deutschen in Afrika zu versorgen.
Aus dem Führerhauptquartier dringen nun finstere Worte, denn der Führer sieht nach eigenen Auskünften "schwarz". Er ahnt natürlich, daß für den Winter der Kollaps Italiens droht und damit die gesamten von den Italienern gehaltenen Fronten in Italien und Griechenland wegbrechen werden, auch muß Rommel sich dann von seinen italienischen Verbündeten trennen, was eine Eroberung Bagdads, die bei der Supply-Lage ohnehin sehr unwahrscheinlich ist, absolut aussichtslos macht - zumal die Alliierten dank des Commonwealth schneller in Bagdad sind als die Deutschen. Zwar glaubt Deutschland, daß hier eine gewisse Chance besteht, aber dafür wäre es notwendig, Italien zu öffnen, was nicht mehr im Bereich des Möglichen liegt. Avalanche ist mit den wenigen Einheiten in Italien nicht zu verhindern, und wenn Italien kollapst, ist der Krieg sofort verloren.
Der Führer weiß nicht mehr, wie er auch nur bis zum Sommer '43 überleben soll (von Sommer 44 ganz zu schweigen), wo er frühestens seine letzte Counteroffensive "Case Blue" durchführen könnte. Bis dahin müßte er durchhalten, kann allerdings durch den Mangel an Supply nicht manövrieren und ist absolut kaltgestellt.
Der Russe kann überhaupt nicht mehr gestoppt werden, selbst wenn Deutschland die strategischen Hexe verstärkt, kann er nicht verhindern, daß die Russen einfach "herumfließen" und sie einkesseln. Im Gegensatz zu einer eher "konventionelleren" Kriegsführung hat Deutschland in dieser exotischen Variante zwar den gesamten Force Pool voller Einheiten, aber bekommt sie nicht aufs Brett. In einem früheren, traditioneller geführten Krieg war der Force Pool quasi leer und ganz Europa voller deutscher Einheiten an allen Fronten. Durch den dünnen Personalbestand auf dem Brett bleibt der Achse nun nur noch, die Einheiten hin- und herzuschieben, aber damit ist kein Erfolg mehr zu erzielen, zumal Italien und Frankreich besetzt gehalten werden müssen, um weitere Ausbreitung der Alliierten dort zu verlangsamen. Durch den eklatanten Mangel von Einheiten auf dem Brett ist Deutschland absolut stranguliert.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, daß der Karpaten-Korken von deutscher Seite aus absolut falsch eingeschätzt wurde. Deutschland fühlte sich durch die frühe Ausrufung des Totalen Krieges mit einem so engen Schlauch sicher, da Rußland durch die Kartenhand und den absoluten Mangel an Steps zu Beginn gelähmt war und keine Karte spielen konnte, sondern gezwungen war, über viele Turns hinweg die Limited War Production fortzusetzen, als ob noch immer Limited War herrschte. Deutschland hatte die ursprüngliche Idee, massive Einheiten in den Korken zu schieben und dann einen massiven Durchbruch zu versuchen, es hat allerdings die Produktionsrate der Russen falsch eingeschätzt, die zwar sehr langsam in Gang kam, sich aber natürlich auch nur auf den Bereich um den Korken zu beschränken brauchte. Eine viel längere russische Front, z.B. durch Polen oder Rumänien, hätte den Russen in ernste Personalprobleme gestürzt, so daß er im Endeffekt sehr davon profitiert hat, daß Deutschland beide Länder so lange neutral ließ, bis Rußland den Schock des frühen Barbarossa überwunden hatte und man ihm die Gelegenheit gegeben hatte, sämtliche Limited War Production Karten doch noch zu spielen. Der eigentliche Plan, die russische Kartenverwirrung und Personalprobleme durch den frühen totalen Krieg auszunutzen, wurde dadurch zunichte gemacht bzw. kam gar nicht erst zum Tragen, so daß der Effekt verpuffte, weil dem Russen genug Zeit gegeben wurde.
Ein weiterer Punkt, warum der Plan so gründlich schief gelaufen war, war, daß Großbritannien nicht gecollapst wurde. Für eine erfolgreiche "Operation Quick Fuse", an die sich die Kriegsführung der Achse angelehnt hatte, ist der Kollaps Großbritanniens zwingend erforderlich. Gepaart damit, daß dem Russen viel zu viel Zeit gegeben wurde, ohne ihn zu stoppen oder die Behinderung zu nutzen, und daß die Länder zu lange neutral gelassen wurden bzw. kein Treaty-Versuch unternommen wurde, war die Niederlage ebenfalls begünstigt oder sogar erst herbeigeführt worden.
In Anbetracht dieser Umstände und der Tatsache, daß nicht einmal mehr ein Draw gehalten werden kann, kapituliert Deutschland im September 1942 bedingungslos.
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