AAR

Upfront Box
Game: Up Front
HFC Report # UF 01
   
Scenario: Encounter at the Bulge (GENERAL-Scenario 28/4B)
Game Type: FTF
Player #1 (German): Andreas Ludwig (HFC), AREA ID# AL008
Player #2 (USA): Denny Koch (HFC), AREA ID# DK003
Reporter: Denny Koch
Game End: 24. Oktober 2004
Gewinner: Deutschland
AREA rated: Yes

Hintergrund:

Belgien, Dezember 1944. Auf ihrem Vorstoß in Richtung Rhein werden die Amerikaner im Winter 1944 in den belgischen Ardennen kalt erwischt - von der letzten großen deutschen Offensive des 2. Weltkriegs.

 

Scenario:

Andreas und ich spielten dieses Upfront-Szenario aus dem GENERAL zum ersten Mal. Ich übernahm die Amerikaner, die in Upfront meine Lieblingsfraktion sind, und Andreas spielte die Deutschen. Der Amerikaner, der sich in einer befestigten Stellung befindet, wird von einer deutschen Offensive überrascht. Gespielt werden 4 Decks; die Siegbedingung für den Deutschen lautet, die Pillbox (die in diesem Szenario wie ein -4 Building behandelt wird und an einer beliebigen Position auf Range Chit -2 aufgestellt werden kann) vollständig von Amerikanern zu säubern.
Als Special Scenario Rules (SSR) durfte ich Buildings nur bis Range Chit 1 verwenden und der Deutsche erst ab Range 4. Ab Turn 4 mußte der deutsche Panzer (ein King Tiger) bei jeder Movement-Karte (und einigen weiteren aufwendigen Aktionen) einen Fuel Check machen; bestand er diesen nicht, war ihm der Treibstoff ausgegangen (worin in der Realität schließlich auch die deutsche Ardennenoffensive gescheitert war). Marsh und Minefield waren für beide Seiten Cower Cards.

 

Setup:

Ich entschied mich für 3 Gruppen. Die Pillbox war Gruppe A, sie stand laut SSR auf Range -2. Darin befand sich mein Squad Leader Bennett, der auch als Crewman für mein MMG diente, und zudem noch ein Private mit der niedrigen Moral von 1, den ich als Ersatzmann für eventuelle Notfälle einplante und der mir "draußen" mit dieser Moral zudem wenig genützt hätte.
Gruppe B: 2 Soldaten mit Semi-Automatic Rifles (Moral 2 und 3) und meine Bazooka auf Range 0.
Gruppe C: 4 Männer mit Semi-Automatic Rifles (Moral 3, 3, 3 und 1), 1x57mm M1 Gun und mein ASL Moores. Range 0.
In Deck 4 würde ich zusätzlich noch Reinforcements in Forms zweier Panzer (1xM10 und 1xM4A3) bekommen, die wahlweise auf Position Z und E einfahren konnten (je nachdem, welche Farbe die gespielte Movement-Karte besaß).

Andreas bildete ebenfalls 3 Gruppen. Gruppe A bestand aus dem King Tiger, den er genau gegenüber der Pillbox aufstellte.
Gruppe B war eine Feuergruppe aus 2xLMG mit jeweils einem Crewman; einer der Crewmen war sein SL.
Gruppe C beinhaltete die Panzerschreck (die er nicht crewte, da meine Panzer ohnehin erst in Deck 4 kommen würden und er die Feuerkraft des Crewman zu Beginn gut gebrauchen konnte). Dazu kamen 2xMänner mit Bolt Action Rifles und 4xAssault Rifles. Auch hier hatte er also eine ganz ordentliche Feuerkraft zusammen.

 

Andreas
A BBBB CCCCCCC

AAA BBB CCCCCC
Denny

 

Deck 1:

Beim Initial Terrain Placement mußte ich passen; Andreas positionierte seine Gruppe B hinter einer Wall und Gruppe C im Brush. Meine anfängliche Kartenhand war für den Anfang nicht sehr hilfreich, sie bestand aus zwei sehr hohen Feuerkarten mit 18 FP und 2 Rally Karten, den Rest bildeten Movement-Karten. Davon entsorgte ich erst einmal zwei, weil ich nicht gedachte, auf den Deutschen auch noch zuzugehen - wenn er etwas wollte, sollte er sich schon selbst unserer Stellung nähern.

Andreas feuerte als erste Aktion mit dem MG seines Panzers auf meine Gruppe B und pinnte einen Private mit niedriger Moral. Direkt nach dem ersten Schuß erlitt sein MG jedoch eine Malfunction, so daß mir weiteres Feuer erspart blieb. Seine Feuergruppe B feuerte auf meine Gruppe C und schaffte es, drei Privates zu pinnen. Zu allem Überfluß verhedderte sich meine Gruppe C am Ende seines Turns auch noch in einem Stacheldraht. Da es mir an Rally nicht mangelte, brachte ich zumindest alle meine gepinnten Leute in meinem Turn erstmal wieder auf Vordermann.
Andreas versuchte, sein AFV MG zu reparieren, was jedoch nicht gelang. Seine Gruppe B ließ es sich nicht nehmen, schon wieder auf meine Gruppe C zu feuern, die durch den Wire noch besser zu treffen waren, doch dieses Mal geschah nichts. Zur Strafe platzierte Andreas einen weiteren Wire auf dieser Gruppe.
Ich hatte meine ganze Hand voller Feuerkarten, brauchte jetzt allerdings eher Movement, um den lästigen Wire zu entfernen, deshalb discardete ich nur.

Andreas gelang es, endlich sein AFV MG zu reparieren und ich konnte einen der beiden Wires beseitigen. Der frisch reparierte AFV warf den Motor an und fuhr vorwärts, während die deutsche Gruppe B wieder auf meine Gruppe C feuerte. Da sie eine sehr hohe Feuerkraft zustandebrachte (5 Fire Strength), brach meine gesamte Gruppe C ein und wurde gepinnt. Ich stellte fest, daß mein sehr starkes MMG in der Pillbox dank der Position auf -2 Range Chit momentan sehr entschärft war und daß es vielleicht sinnvoller gewesen wäre, es etwas weiter vorne zu positionieren, weil ich so sehr viel Feuerkraft verschenkte. Natürlich wäre es eine bevorzugte Zielscheibe des Deutschen geworden, aber ich hätte deutlich mehr Gelegenheit gehabt, den Deutschen niederzuhalten. So hatte Andreas relativ ungestört die Möglichkeit, meine Gruppen zu befeuern, weil für mich die Entfernung noch zu groß war, um effektiv zurückzuschießen. Ich mußte warten, bis seine Gruppen näher herangekommen waren, doch die Frage war, ob dann noch jemand meiner offenbar vollkommen überraschten Amerikaner in der Lage war, zurückzuschießen. Insbesondere Andreas' Gruppe B mit den zwei gecrewten LMGs war ziemlich vernichtend.

Der AFV blieb in Open Ground auf Range 1 stehen und ich konnte dank einer hohen Rally Karte den ASL und die Gun wieder auf Vordermann bringen. Meine Personalprobleme nutzte der Deutsche, um mit seiner Gruppe C auf Range 1 vorzumarschieren. Gleichzeitig gab der deutsche AFV ihnen Feuerschutz, indem er auf meine Gruppe B mit seiner Ordance feuerte. Der Schuß hatte keinen Effekt, aber zumindest acquirierte er die Gruppe. Ich konnte nun zumindest auf die vorgerückte deutsche Gruppe C schießen, die sich noch in Bewegung befand, so daß es mir gelang, tatsächlich trotz Concealment zwei Männer zu pinnen. Leider ging im Zuge dieses Feuergefechtes das Gewehr meines Private Smith kaputt. Meine Karten waren mir momentan auch nicht hold, da ich ausschließlich Terrain-Karten zog, die mir im Moment gar nichts nutzten.
Die deutsche Gruppe C huschte in einen Wald, um ihre Bewegung zu beenden, während der Panzer auf Range Chit 2 voranfuhr. Da ich mal wieder handlungsunfähig war, nutzte der Deutsche die Zeit, um seine gesamte Gruppe C zu rallien. Ich erging mich darin, Terrain zu discarden und neues Terrain zu ziehen. Der Deutsche nutzte meine Stille, um mit seiner Gruppe B mal wieder auf meine Gruppe C zu feuern und pinnte zwei weitere Männer. Nun waren 4 Männer dieser Gruppe gepinnt. Ich zog zum Glück endlich Rally und Movement-Karten, auch, um in der Zukunft den verbliebenen Wire auf meiner Gruppe C zu entfernen.

Der deutsche King Tiger gab Gas und fuhr voran auf Range Chit 3. Ich brachte 3 Mann aus meiner Gruppe C wieder auf Linie. Der deutsche AFV blieb auf Range 3 stehen und schaltete seinen Motor aus. Ich nutzte die Nähe, um mit meiner Bazooka auf den Panzer zu schießen, traf jedoch nicht. Private Smith bemühte sich, sein Gewehr zu reparieren, was ihm jedoch nicht gelang. Mein MMG in der Pillbox war endlich in Reichweite, um auf die Crew des Panzers zu schießen, die momentan noch CE war. Es gelang mir tatsächlich, den Panzer zu pinnen, d.h. ihn zum Button Up zu zwingen, aber Andreas verhinderte das durch eine Hero-Karte. Die deutsche Gruppe C schoß zurück auf meine Gruppe C und pinnte alle Männer bis auf die Crew der Gun. Einer meiner Soldaten verlor die Nerven und routete auf Nimmerwiedersehen davon. Der deutsche Panzer schoß mit seiner Ordnance auf meine Gruppe B, die er schon acquiriert hatte, und traf, so daß meine Männer mit der ganzen Härte einer Firestrength von 6 getroffen wurden - und natürlich verstarben sowohl ein Private als auch der Mann mit der Bazooka. Nur ein letzter Soldat blieb gepinnt zurück. Mit einer Rally All-Karte gelang es mir in letzter Sekunde, alle meine Männer in den Gruppen B und C auf Vordermann zu bringen.

Der deutsche Panzer hatte sich jedoch gerade erst warm geschossen; er schoß erneut mit seiner Ordnance auf meine Gruppe B und erschoß auch noch den letzten verbliebenen Mann, so daß meine Gruppe B damit nicht mehr existierte. Zufrieden kommentierte Andreas, daß er meine Gun in Gruppe C nicht sehr bedrohlich fand, da sie sehr weit von seinem Panzer in A entfernt stand. Ich mußte ihm da Recht geben, meine Gun hatte sich bis jetzt in erster Linie durch Stillschweigen ausgezeichnet. Damit hielt ich mich voll und ganz an die historische Vorlage und ließ mich völlig von der deutschen Offensive überraschen - und überrollen.

Ich entfernte einen Wire, da endlich keine gepinnten Männer mehr in meiner Gruppe C waren. Der AFV schwenkte um und feuerte nun auf die Pillbox, wo er zwar nicht traf, aber eine Acquisition erlangte. Ich schoß mit dem MMG zurück auf den Panzer, erzielte aber keinen Effekt. Dafür gelang es Private Smith endlich, sein Gewehr zu reparieren. Der deutsche AFV feuerte erneut auf meine Pillbox und traf sogar, so daß mein dort befindlicher Private mit der niedrigen Moral tatsächlich gepinnt wurde und in Deckung ging. Dem MMG und meinem Squad Leader geschah zum Glück nichts. Ich beschloß, den Panzer erst einmal mit Smoke einzunebeln, um ihm die Sicht zu nehmen. Da der Deutsche erst einmal sein Pulver verschossen hatte und keine Aktionen machte, konnte ich den 2. Wire auf Gruppe C entfernen.

Der AFV schoß erneut auf die Pillbox, allerdings ging bei diesem Schuß seine Ordnance kaputt, was ich überaus angenehm fand, auch, da dadurch die Acquisition verschwand. Ich versuchte einen To Hit Attempt mit meiner Gun gegen den Panzer, der jedoch nicht gelang. Die deutsche Gruppe C rächte sich sofort, indem sie auf meine Gruppe C schoß, wodurch Smith, die Gun und mein ASL gepinnt wurden. Andreas versuchte vergeblich, die Ordnance seines Panzers zu repaieren. Dafür zog plötzlich eine Brise auf und wehte den Rauch weg, mit dem ich den Panzer eingenebelt hatte. Das störte mich jedoch nicht und tapfer verteilte ich weiter Smoke, dieses Mal auf die deutschen Gruppen B und C.

Die deutsche Gruppe B nutzte jedoch dreist diesen Schutz, der eigentlich als Malus gedacht gewesen war, um sein LMG-Feuer zu entschärfen, und marschierte voran auf Range 1 und zudem gelang endlich die Reparatur der Panzer-Gun. Meine Karten waren mir nicht hold, ich hatte keine Rally-Karte, nur noch hohe Feuer-Karten, die mir nichts nützten, so daß ich eine Weile lang discarden mußte. Die deutsche Gruppe B verzog sich in einen Wald auf Range 1. Bei mir tat sich nichts, ich zog wieder nur Terrain und Movement, das mir momentan nichts nützte, so daß ich es gleich wieder entsorgte. Die deutsche Gruppe B schoß auf meine Gruppe C, so daß Smith in Panik die Flucht ergriff und das Gefecht verließ. Alle anderen Männer hielten dem Feuer jedoch stand. Mein MMG schoß wieder auf die Crew des Panzers, traf jedoch nicht. Dann gelang es mir, die Gun zu rallien, die 3 Rally-Karten benötigte.

 

Deck 2

Die deutsche Gruppe B feuerte auf meine C, womit das 1. Deck zuende war. Ein Private und ein ASL wurden gepinnt, die Gun und der Mann mit dem Semi-Automatic Rifle hielten stand. Mit der Gun feuerte ich gegen die boxed AFV Defense Values, die sich jedoch als viel zu stark erwiesen, trotz meiner hohen Feuerkraft von 5. Die Deutschen legten eine kleine Kampfpause ein und ergingen sich eine Weile im Discarden von Karten. Da der King Tiger so stark gepanzert war, daß es sinnlos war, auf seine Front-Armaments zu schießen, schwenkte ich um und schoß nun auf die deutsche Gruppe B im Wald, was jedoch keinen Effekt hatte. Langsam gingen auch mir wieder die Möglichkeiten aus, da ich nur noch Buildings zog.

Die Deutschen schienen neue Kraft gesammelt zu haben, so daß die Gruppe C auf Range 2 voranstürmte, während ich Buildings entsorgte. Schnell verschanzte sich die Gruppe C im Brush auf Range 2, während die deutsche LMG-Gruppe B auf meine Gruppe C schoß. Zum Glück konnte ich Schäden dank Concealment abwehren. Mit der Gun feuerte ich zurück, wieder auf Gruppe B im Wald und dieses Mal gelang es mir tatsächlich, ein LMG zu erwischen und zumindest zu pinnen. Doch das störte den Deutschen gar nicht, er richtete den Schützen sofort wieder auf. Meine Möglichkeiten waren wieder erschöpft, so daß ich fortfuhr, Terrain und Movement zu entsorgen. Auch der Deutsche entsorgte eine Weile nur Karten.

Schließlich zog ich endlich eine Rally-Karte und konnte alle gepinnten Männer meine Gruppe C aufrichten. Das gefiel dem deutschen AFV nicht und er feuerte gegen diese Gruppe, was jedoch keinen Erfolg hatte. Währenddessen rückte die deutsche Gruppe C voran auf Range Chit 3. Ich beschoß diese sich bewegende Einheit mit meinem MMG und schaffte es, 3 der Männer zu pinnen, darunter die Panzerschreck. Mit meiner Gun schoß ich zudem auf Gruppe B, jedoch ohne Erfolg.
Der Deutsche nutzte eine Rally-Karte, um seine Gruppe C zu entpinnen, während der AFV auf Range 4 voranfuhr. Die Gruppe B feuerte zudem auf meine Gruppe C und pinnte den ASL.

Ich schoß mit meinem MMG zurück auf den nah herangekommenen AFV und schaffte es, den dreist herausguckenden Tank Commander zu erschießen! Wieder verhinderte Andreas mit einer Hero-Karte, daß das Fahrzeug BU ging, aber zumindest sorgte der tote Panzerkommandeur für einige Erschwernisse bei zukünftigen Angriffen des Panzers. Mit meiner Gun schoß ich erneut - vergeblich - auf Gruppe B.
Der AFV hielt auf Range 4 an, während die deutsche Gruppe C in Open Ground zum Stehen kam. Gruppe B feuerte auf meine Gruppe C, diesmal ohne Erfolg.

Ich richtete meinen ASL in Gruppe C wieder auf und befeuerte mit dem MMG noch einmal die exponierte Crew des Panzers. Diesmal gelang mir ein Treffer und Andreas machte die Klappe zu, so daß der Panzer fortan BU war. Zwar konnte ich das Fahrzeug jetzt nicht mehr mit herkömmlichen Feuerwaffen beschießen, weil die Crew nicht mehr sichtbar war (und meine Bazooka mittlerweile vernichtet), dafür hatte der Panzer aber auch große Nachteile beim Schießen, insbesondere, weil die Commander-Killed-Strafe hinzukam. Die deutsche Gruppe C schoß auf meine Gruppe C, wodurch die Crew meiner Gun verstarb - KIA. Die restlichen 3 verbliebenen Männer wurden gepinnt. Ich stellte fest, daß ich, wenn ich noch 1 Mann verlor, automatisch das Spiel verloren hatte wegen der Broken Squad-Regel. Momentan hatte ich 4xMovement und 2x Fire auf der Hand, was mir nicht wirklich half.

Andreas reparierte ein Assault Rifle, das ihm bei einem Feuergefecht kaputtgeangen war, was funktionierte. Ich discardete 2 Movement-Karten und zog eine neue Movement- und eine Cower-Karte - sehr hilfreich! Auch der Deutsche discardete nun. Ich entsorgte die Cower-Karte und die Movement-Karte und zog nun Brush und eine Feuer11-Karte. Auch der Deutsche entsorgte weiter. Angesichts der knappen Situation war es eine äußerst spannende Lage.

Schließlich schoß ich mit meinem MMG auf seine Gruppe C und konnte zumindest einen seiner Männer pinnen, die vom Deutschen jedoch sofort geralliet wurden. Der AFV schoß gegen meine Gruppe C, traf aber nicht. Mein MMG hielt wieder auf Gruppe C und schaffte es dieses Mal, 3 Männer zu pinnen, die der Deutsche jedoch schon wieder sofort mit einer Rally 5-Karte aufrichtete.
Meine Karten wurden immer unergiebiger, jetzt hatte ich 2x Movement und - besonders hilfreich - 2xBrush auf der Hand. Der AFV schoß erneut auf meine Gruppe C und traf dieses Mal wieder mit einer geballten 5. Zwei Männer starben auf der Stelle, wodurch ich das Spiel verlor - ganz genau zum Ende von Deck 2.

 

Fazit:

Wir waren nicht einmal in die Nähe von Deck 4 gekommen, so daß meine Panzer-Reinforcements niemals zum Einsatz kamen. Die Pillbox, um die es "eigentlich" gegangen war, war nur wenige Male überhaupt angegriffen worden. Ein Setup-Fehler meinerseits war es gewesen, das MMG so weit hinten zu positionieren, weil ich so sehr viel Feuerkraft verschenkt hatte. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, die Bazooka im Haus aufzustellen, um sie parat zu haben, wenn der Panzer nahe genug herangekommen war. Mit dem MMG hätte ich frühzeitig die starken Feuergruppen des Deutschen dezimieren können. Eventuell hätte es auch Sinn gemacht, die Einheiten im Laufe des Spiels mit dem Voranrücken der Deutschen zurückzuziehen, bis sie sich auf Höhe der Pillbox befanden.

Auf jeden Fall fanden wir beide dieses Scenario sehr spannend und es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, daß wir es gespielt haben!


(c) 2004 by Denny Koch, HFC

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